Rover mit dem gleichnamigen Album
Nachdem er im Sommer 2012 einige großen Namen supportete, steht Rover (nicht zu verwechseln mit der norwegischen Rockband gleichen Namens) jetzt selbst groß da. Und das hat nicht nur was mit der Körpergröße des Franzosen zu tun, sondern vor allem mit seinem großen Talent. Als Songwriter war Timothée Régnier alias Rover viel herumgekommen, als er mit der Punkband The New Government wegen Visa-Schwierigkeiten aus dem Libanon rausgeschmissen wurde, begann er in einem Haus in der Bretagne neue Songs zu schreiben und aufzunehmen. Einflüsse reichen von den drei großen Bs (Beach Boys, Bowie, Beatles) bis hin zu Lou Reed und Interpol, doch gelingt es Rover, diese Einflüsse in etwas Eigenes zu überführen.
Das Debütalbum entstand rein analog auf Vintage-Equipment, Rover, der lange Zeit in New York lebte, singt durchgehend Englisch, arrangierte und spielte alle Songs selbst ein. Ein Franzose mit Rock n Roll als Muttersprache? Rover lässt Wunder wahr werden. "Ein Gigant mit einer Engelsstimme", schrieb das Magazin "Les Inrocks". Das Album enthält sechs Bonus-Tracks.