Cover: Alin Coen - Immer noch da
6/8
Eigene Redaktionseinschätzung
Single

Immer noch da

Alin Coen

Label: Pflanz einen Baum
Kategorie: Pop | Pop national
Veröffentlichung: 27.02.2026

Alin Coen feiert Liebe mit „Immer noch da“

Mit „Immer noch da“ liefert Alin Coen einen Song, der nicht laut um Aufmerksamkeit bittet, sondern sich leise ins Herz schleicht. Es geht um die ganz große Liebe – aber ohne Kitsch-Overload. Stattdessen: dieses ruhige, starke Gefühl von „Wir zwei gegen den Rest“, selbst wenn der Rest gerade ziemlich anstrengend ist. Der Track erzählt vom Füreinanderdasein in unwegsamen Zeiten, vom Aushalten, vom Dranbleiben. Und davon, wie man eine Verbindung wieder aufbaut, wenn plötzlich Distanz im Raum steht. Kein Drama um des Dramas willen, sondern ehrliche Bestandsaufnahme mit Hoffnungsschimmer.

Musikalisch bleibt alles bewusst reduziert. Klavier, Bass, Schlagzeug – dazu zarte Chöre, die wie ein sanfter Rückenwind wirken. Nichts drängt sich nach vorne, alles trägt die Geschichte. Alin Coens Stimme steht im Mittelpunkt, klar und verletzlich, aber nie zerbrechlich. Sie singt vom seltenen Glück, sich auch nach Jahren nicht verloren zu haben. Dieses Wissen, dass da jemand ist, der bleibt. Gerade weil es nicht immer leicht war. „Immer noch da“ fühlt sich an wie ein stiller Schwur im Alltag: kein großes Feuerwerk, sondern ein warmes Licht, das nicht ausgeht. Perfekt für Paare, die wissen, dass Liebe nicht nur aus Hochglanzmomenten besteht, sondern aus Gesprächen um drei Uhr nachts, aus Kompromissen und dem festen Entschluss, sich immer wieder füreinander zu entscheiden.

Der Song ist gleichzeitig Vorbote für das kommende Album „Du bedeutest mir die Welt“, das Alin Coen angekündigt hat. Man darf also davon ausgehen, dass es darauf nicht nur um romantische Höhenflüge geht, sondern um echte Gefühle mit Ecken und Kanten. „Immer noch da“ macht jedenfalls klar, wohin die Reise geht: Tiefe statt Tempo, Haltung statt Hype. Ein aufrichtiger, tiefgehender Track für alle, die ihre Liebe nicht posten müssen, um sie zu fühlen – sondern sie im Alltag leben. Und vielleicht beim Hören kurz nicken, weil sie wissen: Genau so fühlt sich das an, wenn man sich nicht abhandengekommen ist.

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