Alycia May überzeugt mit emotionalem Song "Empty Faces"
Manchmal braucht es keine großen Gesten, um Aufmerksamkeit zu bekommen – manchmal reicht eine ehrliche Stimme. Genau so wirkt die neue Single „Empty Faces“ von Alycia May. Die 17-jährige Singer-Songwriterin gehört zu jener jungen Generation von Künstlerinnen, die ihre Musik nicht als Show, sondern als Spiegel ihrer eigenen Erfahrungen verstehen. Ihre Songs entstehen aus echten Emotionen, aus Momenten, in denen Zweifel, Hoffnung oder Enttäuschung besonders laut werden. Und genau diese Authentizität macht ihre Musik so greifbar.
Geboren in Heidelberg und seit ihrer Kindheit in Wien zuhause, fand Alycia May schon früh zur Musik. Bereits als Zwölfjährige begann sie, eigene Songs zu schreiben. Gitarre und Klavier begleiten sie dabei bis heute – oft ganz reduziert, damit die Emotionen im Mittelpunkt stehen. Ihre Texte entstehen aus persönlichen Erfahrungen und inneren Prozessen. Themen wie Selbstzweifel, Ausgrenzung oder das Gefühl, nicht richtig dazuzugehören, kennt sie aus eigener Erfahrung. Genau deshalb wirken ihre Songs so nahbar. Statt perfekte Fassaden zu zeigen, spricht sie offen über Unsicherheiten und Verletzlichkeit. Für viele junge Menschen, besonders für Mädchen, wird ihre Musik dadurch zu einer Art emotionalem Safe Space. Die Botschaft dahinter: Schwäche zeigen bedeutet nicht, aufzugeben – sondern ehrlich mit sich selbst zu sein.
Mit „Empty Faces“ greift Alycia May genau dieses Gefühl auf. Der Song entstand in einer Phase intensiver Selbstreflexion und erzählt von Begegnungen mit Menschen, die emotional distanziert wirken – Menschen, deren Gesichter viel sagen, aber deren Herzen scheinbar nichts mehr fühlen. Die zentrale Zeile „All I see are empty faces with hearts that don’t know what love is“ bringt diese Stimmung auf den Punkt. Gleichzeitig steckt darin auch ein Aufruf, Masken abzulegen und wieder echte Gefühle zuzulassen. Musikalisch bleibt der Track bewusst reduziert, damit die Botschaft klar im Vordergrund steht. Alycia May zeigt damit, dass sie mehr sein will als nur eine junge Newcomerin. Sie versteht ihre Musik als Ausdruck von Selbstfindung – und als Einladung an andere, ebenfalls den Mut zu haben, ehrlich zu sein. „Empty Faces“ wirkt deshalb nicht nur wie ein Song, sondern wie ein kleines Statement einer Generation, die keine Lust mehr auf Oberflächlichkeit hat.
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