Warteschleife wird zum Song auf Bairisch
Wer kennt’s nicht: Man hängt in der Warteschleife, irgendwo dudelt eine Endlosschleifen-Melodie, zwischendurch meldet sich eine freundliche Computerstimme – und die Geduld verabschiedet sich langsam Richtung Feierabend. Genau diese kleine Alltags-Tragödie greifen Arthur Dittlmann und Dietz Forisch in ihrem neuen Song auf. Statt sich darüber nur zu ärgern, machen sie daraus einfach Musik. Und zwar Bayernrock mit ordentlich Groove und einer guten Portion Humor. Natürlich komplett auf Bairisch, schließlich funktioniert die Geschichte so am besten.
Im Mittelpunkt steht ein Anrufer, der in der Warteschleife einer orthopädischen Gemeinschaftspraxis festhängt. Was zuerst noch nach kurzer Geduldsprobe klingt, entwickelt sich langsam zu einem kleinen Geduldsmarathon. Ansage, Musik, nochmal Ansage – und immer wieder die Hoffnung, dass jetzt endlich jemand rangeht. Genau dieses Gefühl zwischen Hoffnung, Frust und leichtem Kopfschütteln erzählen Dittlmann und Forisch mit einem Augenzwinkern. Der Song lebt von seinem swingenden Groove, der die Alltagssituation fast schon charmant wirken lässt. Statt sich aufzuregen, kann man darüber hier einfach schmunzeln.
Musikalisch knüpfen Arthur Dittlmann und Dietz Forisch damit an ihre Wurzeln als Bayernrock-Pioniere an. Dialekt, ein lockerer Rhythmus und eine Geschichte direkt aus dem echten Leben – mehr braucht es manchmal gar nicht. Der Track verbindet Alltagssatire mit musikalischer Leichtigkeit und zeigt, dass auch scheinbar banale Situationen Stoff für gute Songs liefern können. Bayernrock mit Herz, einem kleinen Augenzwinkern und der Erkenntnis: In der Warteschleife sind wir irgendwie alle schon einmal gelandet.
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