Carly Rae Jepsen gehört längst zu den Künstlerinnen, die modernen Pop mit einer ganz eigenen Handschrift verbinden. Mit „Call Me Maybe“ gelang ihr der weltweite Durchbruch, danach folgten weitere erfolgreiche Singles und Alben, die sie als feste Größe im Genre etablierten. Nun steht das nächste Kapitel bevor: Am 18. September erscheint ihr neues Album „Day and Night“. Das Projekt ist als Doppelalbum angelegt und umfasst insgesamt 24 Songs. Je zwölf Titel sind den beiden Themen Tag und Nacht gewidmet. Einen ersten Vorgeschmack gibt es bereits am Freitag mit der Single „On Wires“, die den Auftakt der neuen Albumphase bildet.
Für „Day and Night“ arbeitete Carly Rae Jepsen erneut mit ihrem eingespielten Team zusammen. Mit dabei sind unter anderem Tavish Crowe, Kyle Shearer, Nate Cyphert und Cole M.G.N., die bereits in der Vergangenheit an ihrer Musik beteiligt waren. Inhaltlich und klanglich verfolgt das Album ein spannendes Konzept. Die erste Hälfte mit dem Titel „Day“ setzt auf Live-Instrumente und greift Einflüsse des Psychedelic Pop der 1970er-Jahre auf. Dadurch entsteht ein warmer, organischer Sound, der sich deutlich von vielen aktuellen Pop-Produktionen abhebt. Die zweite Hälfte, „Night“, schlägt dagegen eine andere Richtung ein. Hier stehen Synthesizer, elektronische Elemente und Dance-Pop im Mittelpunkt. So treffen zwei unterschiedliche Klangwelten aufeinander, die dennoch Teil eines gemeinsamen Albums sind.
Mit diesem Konzept zeigt Carly Rae Jepsen, wie vielseitig moderner Pop klingen kann. Statt einfach nur eine Sammlung neuer Songs zu veröffentlichen, erzählt „Day and Night“ eine musikalische Geschichte mit zwei klar voneinander abgegrenzten Stimmungen. Fans dürfen gespannt sein, wie sich die beiden Albumhälften ergänzen und welche Rolle „
On Wires“ als erste Single dabei spielt. Schon jetzt macht die Ankündigung deutlich, dass Carly Rae Jepsen ihre kreative Neugier beibehält und bekannte Pop-Melodien mit neuen Einflüssen verbindet. Das Doppelalbum verspricht abwechslungsreiche Songs zwischen handgemachtem Retro-Flair und tanzbaren Synthesizer-Klängen – ein Ansatz, der neugierig auf das komplette Werk macht.