Cover: Cora - Sommer 26
6/8
mix1 Bewertung
Single

Sommer 26

Cora

Label: BM records
Kategorie: Schlager | Popschlager
Veröffentlichung: 01.05.2026
Produkt erhältlich bei:

CORA „Sommer 26“ bringt neue Sonnenlaune

Wenn man ehrlich ist, hatte der letzte Sommer eher so mittelmäßige Vibes. Statt Freibad und Sonnenbrand gab’s gefühlt mehr graue Tage als alles andere. Genau da setzen Cora jetzt an und liefern mit „Sommer 26“ den musikalischen Gegenentwurf. Die Message ist klar: Neustart, Sonne im Kopf und einfach nochmal probieren. Der Track spielt bewusst mit dieser leicht genervten Haltung nach einem verpassten Sommer, dreht sie aber in etwas Positives. Klingt nach guter Laune, ohne dabei komplett kitschig abzudriften – eher so ein ehrliches „okay, nächstes Mal wird besser“.

Musikalisch bleibt das Duo seinem Stil treu, den man seit "Amsterdam" kennt, aber mit einem kleinen Update. „Sommer 26“ mischt klassischen Schlager mit modernen Pop-Elementen, sodass der Song sowohl bei langjährigen Fans als auch bei jüngeren Hörern funktionieren kann. Die Stimmen von Cornelia von dem Bottlenberg und Swetlana Minkow wirken dabei routiniert und entspannt – nichts wirkt erzwungen. Inhaltlich geht’s weniger um Party-Exzess, sondern eher um dieses Gefühl, dass man sich selbst wieder ein bisschen Leichtigkeit gönnt. Auch nach all den Jahren merkt man, dass CORA einfach wissen, wie man eingängige Hooks schreibt, die im Kopf bleiben, ohne zu nerven.

Abseits der Bühne sind die beiden übrigens auch alles andere als untätig. Mit ihrem Restaurant auf dem Gut Schloss Golm bei Potsdam haben sie sich ein zweites Standbein aufgebaut, bleiben aber musikalisch aktiv. Erst kürzlich kam mit "Superfrau No.1" neuer Stoff, jetzt folgt also der nächste Schritt Richtung Sommer-Feeling. „Sommer 26“ wirkt dabei wie ein kleines Statement: nicht zu ernst, nicht zu laut, aber genau richtig, um sich selbst aus dem grauen Alltag rauszuziehen. Ob der nächste Sommer wirklich besser wird, kann natürlich keiner garantieren – aber mit dem passenden Soundtrack fühlt sich’s zumindest schon mal so an. „