Dimitri Vegas & Like Mike & Co. drehen auf
Wenn drei Welten aufeinanderprallen, kann das entweder komplett schiefgehen – oder genau so klingen wie „Makina Time“. Dimitri Vegas & Like Mike holen sich hier niemand Geringeren als Marlon Hoffstadt (besser bekannt als DJ Daddy Trance) und DJ Konik ins Boot und basteln aus It’s That Time. Der Einfluss von Makina ist überall spürbar: hektische Synths, aggressive Builds und ein durchgehender Vorwärtsdrang, der kaum Luft zum Atmen lässt. Genau da setzen Dimitri Vegas & Like Mike an und bringen ihren typischen Festival-Wumms rein, während Hoffstadt die nostalgische Verbindung zur Rave-Vergangenheit hält. DJ Konik sorgt zusätzlich für diese leicht dreckige Clubkante, die verhindert, dass der Track zu geschniegelt wirkt. Stattdessen bleibt alles schön roh, laut und ein bisschen drüber – im besten Sinne.
Was „Makina Time“ besonders macht, ist dieser Spagat zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die DNA von alten spanischen Raves trifft auf moderne Mainstage-Produktionen, ohne dass sich eine Seite komplett unterordnet. Der Track fühlt sich wie ein Brückenschlag an: Für ältere Raver ein kleines Déjà-vu, für die neue Generation einfach ein Brett für den Peak-Time-Moment. Klar, subtil ist hier nichts – aber das will der Track auch gar nicht sein. Es geht um Energie, Geschwindigkeit und diesen kollektiven Moment, wenn der Drop einsetzt und alle gleichzeitig eskalieren. Genau dafür ist „Makina Time“ gemacht.
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