Cover: DJ Antoine, Paolo Ortelli & Jay C - Gloria
7/8
mix1 Bewertung
Single

Gloria

DJ Antoine, Paolo Ortelli & Jay C

Label: Kontor Records GmbH
Kategorie: Dance | Dance & Electronic
Veröffentlichung: 10.04.2026

DJ Antoine, Paolo Ortelli & Jay C: "Gloria" im neuen Dance-Gewand

Mit „Gloria“ bekommt ein echter Klassiker jetzt ein Club-Upgrade – und zwar von DJ Antoine, Paolo Ortelli und Jay C. Die Idee: einen Song, den gefühlt jede Generation irgendwo kennt, einmal durch den modernen Dance-Filter jagen. Und ja, genau das passiert hier. Der Track bleibt in seiner DNA erkennbar, aber bekommt ordentlich Druck auf die Kick und ein Tempo, das direkt Richtung Dancefloor zieht. Das ist kein vorsichtiges Update, sondern eher so ein „Okay, wir machen das jetzt clubtauglich“-Move. Funktioniert erstaunlich gut, weil die Hook einfach unkaputtbar ist.

Was sofort auffällt: Diese Mischung aus Nostalgie und frischem Sound zieht. Gerade wer das Original kennt, wird hier ziemlich schnell abgeholt. Gleichzeitig ist die Produktion so clean und modern, dass der Song auch locker in aktuellen Playlists funktioniert. DJ Antoine bringt seine typische Handschrift rein – eingängig, energetisch, aber nie komplett überladen. Paolo Ortelli sorgt für den internationalen Club-Vibe, während Jay C dem Ganzen mit ihrer Stimme genau die richtige Portion Power gibt. Ihre Vocals tragen den Track, ohne ihn zu dominieren – eher wie ein Bindeglied zwischen Retro-Charme und moderner Dance-Ästhetik.

Spannend ist auch, wie sich das Ganze in die Reihe ihrer letzten Releases einfügt. Nach „Sarà perché ti amo“ gehen sie wieder den gleichen Weg: italienische Pop-Geschichte nehmen und ins Jetzt holen. Das kann schnell nach reiner Nostalgie-Schiene klingen, wirkt hier aber eher wie ein bewusstes Konzept. Und ehrlich gesagt: Der Plan geht auf. Der Track ist kein revolutionärer Gamechanger, aber genau das will er auch nicht sein. Stattdessen liefert er das, was man erwartet – gute Laune, Mitsing-Faktor und genug Energie für Club und Festival. Unterm Strich ist diese „Gloria“-Version wie ein musikalischer Kurzurlaub: bisschen Retro, bisschen Eskalation, ziemlich direkt.

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