Über 40 Millionen Streams, eine millionenstarke Social-Media-Community und Songs wie „Bestie“, „BadBitchSide“ oder „Alles Pink“ haben DUEJA längst weit über den Status eines Geheimtipps hinausgebracht. Für „SOS“ holt sie sich Florentina dazu. Inhaltlich geht es um eine denkbar schlechte Idee mit ziemlich guter Anziehungskraft: Man erkennt sämtliche Red Flags, weiß exakt, warum Abstand vernünftiger wäre, und denkt trotzdem ständig an diese eine Person.
Der Refrain fasst das Dilemma knapp zusammen: „Ich weiß, ich soll’s nicht tun / SOS / Krieg von ihm nicht genug“. Statt daraus eine tragische Love-Story zu bauen, drehen DUEJA und Florentina den Blickwinkel. Die beiden Figuren im Song kennen ihre eigenen Entscheidungen, inklusive möglicher Nebenwirkungen. Genau darin steckt der Humor von „SOS“. Es geht weniger um Kontrollverlust als um das ziemlich menschliche Vergnügen, eine fragwürdige Entscheidung trotzdem bewusst zu treffen. Female Empowerment bleibt dabei ein klarer Bestandteil der Erzählung: Niemand macht sich kleiner, niemand wartet auf Rettung.
Musikalisch greift „SOS“ Y2K-Pop, eingängige Hooks und Club-Einflüsse auf. Als Referenz wird auch Charli XCX genannt. Entstanden ist der Track in einer gemeinsamen Session, bei der zwei unterschiedliche Pop-Welten zusammenkamen. Selbst optisch gibt es eine kleine Farblehre dazu: DUEJA arbeitet mit Schwarz und Rosa, Florentina mit Grün und Schwarz, inklusive entsprechender Haarfarben. Für DUEJA folgt die Kollaboration auf eine Phase mit hoher digitaler Reichweite und drei Auszeichnungen als TikTok „Artist of the Week“. „SOS“ nutzt diesen Kosmos für einen Song über Anziehung, Warnsignale und Entscheidungen, die auf dem Papier vielleicht schlauer aussehen könnten.
Video
Anzeige
Anzeige
Musik-Newsletter
Neue Songs, aktuelle Musiknews, spannende Neuvorstellungen und die Hits der Woche sowie Geburtsage der kommenden Woche – jeden Samstag 09:00 Uhr direkt per E-Mail.