Cover: EASY EASY - Sonne
6/8
Eigene Redaktionseinschätzung
Single

Sonne

EASY EASY

Label: odd4
Kategorie: Pop | Pop national
Veröffentlichung: 06.03.2026

Bestelllinks erscheinen in der Regel am Veröffentlichungstag (06.03.2026).

Neue Single „Sonne“ von EASY EASY

Mit „Sonne“ melden sich EASY EASY zurück und machen direkt klar: Da kommt mehr. Die neue Single ist der erste Vorbote ihres zweiten Albums „Barrakuda“, das bald ansteht – und gleichzeitig ein Song, der zwischen Wehmut und Aufbruch pendelt. „Sonne geht auf, ich wünschte du wärst bei mir“ – diese Zeile zieht sich wie ein warmer, aber leicht schmerzender Faden durch den Track. Es geht um Nähe, die fehlt, um diesen einen Moment im Morgengrauen, wenn alles still ist und man merkt, wer gerade nicht neben einem liegt. Statt großer Dramatik setzt die Kölner Gang auf Atmosphäre. Gitarren flirren, der Beat bleibt entspannt, und doch baut sich da unterschwellig Druck auf.

Soundmäßig bleibt die Band ihrem Indie-Charme treu, wirkt aber reifer als noch beim Debüt. „Sonne“ klingt nach langen Nächten, nach Gesprächen auf dem Balkon, nach diesem Gefühl, das zwischen Hoffnung und Realität hängt. Die Produktion ist klar, aber nicht glattgebügelt. Gerade das macht den Reiz aus: Es darf Ecken haben. Der Refrain öffnet sich, wird größer, ohne zu pathetisch zu werden. Man hört, dass EASY EASY mittlerweile genau wissen, wie sie Stimmungen aufbauen. „Barrakuda“ scheint insgesamt in diese Richtung zu gehen – emotional, direkt und trotzdem tanzbar genug, um live zu funktionieren.

Und live wird’s das Ganze natürlich auch geben. Ende März geht’s quer durchs Land, Clubs statt Wohnzimmer, Mitsingen statt stiller Kopfhörer-Momente. „Sonne“ wirkt wie der perfekte Opener für diese Phase: ein Song, der sofort hängen bleibt und gleichzeitig neugierig auf das Album macht. Wenn „Barrakuda“ die Energie dieser Single weiterträgt, dürfte das zweite Kapitel der Band noch eine Spur intensiver werden. EASY EASY liefern mit „Sonne“ jedenfalls einen Track, der zwischen Sehnsucht und Sonnenaufgang genau den Nerv trifft, den man manchmal selbst nicht benennen kann.