Mit „Therapy At The Club“ kündigen FLO ihr zweites Studioalbum an. Das Londoner Trio besteht aus Renée Downer, Stella Quaresma und Jorja Douglas und gehört inzwischen zu den spannendsten Namen im aktuellen R&B. Die drei Musikerinnen greifen den Klang klassischer Girlgroups auf, ohne dabei in Nostalgie zu verfallen. Stattdessen treffen Einflüsse aus den 90ern, geprägt von Acts wie Destiny’s Child und TLC, auf zeitgemäßen R&B und eingängige Pop-Melodien. Genau diese Mischung hat FLO seit ihren ersten Veröffentlichungen ein klares Profil verschafft. Der Fokus liegt auf markanten Harmonien, präzisen Gesangslinien und Songs, die sowohl im Club als auch im Radio funktionieren. „Therapy At The Club“ knüpft daran an und führt den eingeschlagenen Weg konsequent weiter.
Schon das erste Album „Access All Areas“ verschaffte FLO einen beachtlichen Erfolg. Das Debüt erreichte direkt die Top 3 der britischen Albumcharts und markierte gleichzeitig die höchste Platzierung einer britischen R&B-Girlgroup seit mehr als zwei Jahrzehnten. Auch international blieb die Veröffentlichung nicht unbemerkt. Eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Progressive R&B Album“ machte FLO zur ersten britischen Girlgroup seit rund zwanzig Jahren, die bei den renommierten Musikpreisen berücksichtigt wurde. Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr. Das Trio kombiniert harmonischen Satzgesang mit modernen Produktionen und orientiert sich hörbar an den Stärken klassischer R&B-Gruppen, ohne deren Stil einfach zu kopieren. Vielmehr entstehen Songs, die vertraute Elemente aufgreifen und in einen aktuellen Rahmen setzen. Damit haben sich Renée Downer, Stella Quaresma und Jorja Douglas innerhalb kurzer Zeit eine feste Position in der internationalen R&B-Szene erarbeitet.
Auch der Titel „Therapy At The Club“ verrät bereits, in welche Richtung das Album geht. Tanzbare Produktionen treffen auf persönliche Themen und selbstbewusste Botschaften. FLO greifen den Gedanken auf, dass ein Abend auf der Tanzfläche manchmal genauso befreiend sein kann wie ein gutes Gespräch. Dieser Ansatz zieht sich als roter Faden durch das Album und verbindet Club-Feeling mit persönlichen Geschichten. Gleichzeitig bleibt die Handschrift des Trios jederzeit erkennbar. Die drei Stimmen ergänzen sich, ohne um Aufmerksamkeit zu konkurrieren, während die Mischung aus R&B und Pop genügend Raum für eingängige Refrains lässt. Nach dem erfolgreichen Debüt und der internationalen Aufmerksamkeit richten sich nun viele Blicke auf das nächste Kapitel der Londoner Formation. „Therapy At The Club“ baut auf den bisherigen Erfolgen auf und knüpft musikalisch an das an, womit FLO in kurzer Zeit ein breites Publikum erreicht haben.