„Vogelbeer“: Fux & Fetzn vom Baum bis zum Stamperl
Wer Vogelbeerschnaps brennen will, muss den Vögeln zuvorkommen. Um diesen Wettlauf dreht sich ein Teil der neuen Single „Vogelbeer“ von Fux & Fetzn. Die roten Beeren der Eberesche werden gesammelt, verarbeitet und schließlich eingeschenkt. Musikalisch treffen Mariachi-Trompeten auf Flamenco-Gitarre und Mundartgesang.
Beim Weg vom Baum ins Stamperl lässt das Duo ein paar Details nicht aus. Der Text warnt vor dem Vorbrand und nimmt parfümierten Graffi aufs Korn, der als echter Schnaps verkauft wird. Auch Omas Rezept bekommt seinen Platz. So erzählt „Vogelbeer“ nicht bloß vom Trinken, sondern ebenso davon, was im Glas landet und woher es kommt.
In der Runde beim „Vegei“ zählt der Kontostand laut Song nicht: Bettelarme und Reiche sitzen beieinander. Im Refrain heißt es „a Malea ohne Vogelbeer“. Das Malheur ist schnell erklärt: Der Schnaps ist aus. Ob man die im Text besungene Wirkung auf kleinere Beschwerden ernst nimmt, bleibt jedem selbst überlassen. Die nächste Runde dürfte davon kaum abhängen.
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