Cover: Headsend - Free
7/8
mix1 Bewertung

HEADSEND veröffentlichen „Free“

Wer HEADSEND schon einmal auf der Bühne erlebt hat, kennt das Phänomen: Obwohl nur drei Musiker am Werk sind, entwickelt die Band einen Sound, der deutlich größer wirkt. Genau daran knüpft die neue Single „Free“ an. Der Titel ist der erste Vorbote der zweiten EP des australischen Trios und führt den Weg fort, den HEADSEND bereits mit ihrer Debüt-EP „Angel Glands“ eingeschlagen haben. Statt langer Anläufe setzt die Band auf unmittelbare Wucht. Schwere Gitarrenriffs treffen auf abrupte Dynamikwechsel, ehe der Song immer wieder neue Spannung aufbaut. „Free“ entwickelt sich dadurch weniger schrittweise, sondern entfaltet seine Energie in mehreren kraftvollen Schüben.

Entstanden ist die Single gemeinsam mit Produzent Nick DiDia in Byron Bay. Die Zusammenarbeit verleiht dem Song eine klare Ausrichtung, ohne die unterschiedlichen Einflüsse der Band einzuschränken. Grunge, Alternative Rock und Post-Hardcore greifen ineinander und halten den Druck über die gesamte Laufzeit konstant hoch. Gleichzeitig verliert „Free“ nie den Blick für markante Melodien, die sich zwischen den massiven Gitarren ihren Platz sichern. Gerade dieser Kontrast prägt den Charakter des Songs. Während die Instrumente immer wieder mit voller Wucht einsetzen, bleiben die Hooks präsent und geben der Single ihren Wiedererkennungswert. Genau diese Mischung trägt dazu bei, dass HEADSEND derzeit zu den meistbeachteten neuen Heavy-Bands Australiens gezählt werden.

Parallel zur Veröffentlichung steht für das Trio ein umfangreiches Live-Programm an. Festivalauftritte beim All Points East in London und beim Reeperbahn Festival gehören ebenso dazu wie mehrere Clubkonzerte. Auch Deutschland steht auf dem Tourplan: Im Berliner Badehaus haben Fans die Gelegenheit, „Free“ und weiteres Material der Band live zu erleben. Die neue Single markiert damit nicht nur den Auftakt zur kommenden EP, sondern begleitet zugleich die nächsten Konzerttermine von HEADSEND. Wer die Band bislang vor allem über ihre energiegeladenen Liveshows kennengelernt hat, bekommt nun den nächsten Studiotrack zu hören, der genau diese Intensität aufgreift und den Kurs nach „Angel Glands“ konsequent fortsetzt.

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