HIERER macht auf seinem Debütalbum „Wenn wir alle“ keine Musik für die Nebenbei-Schublade. Hinter dem Namen steckt Michael HIERER, Multi-Instrumentalist, Sänger, Texter, Komponist, Arrangeur und Produzent. Seine Songs wollen etwas verhandeln, statt bloß nett durchzulaufen. Die Texte haben ein Anliegen und dürfen auch dorthin gehen, wo es unangenehm wird. Dass HIERER dafür mehrere musikalische Perspektiven mitbringt, ist kein Zufall: Sein Weg führte vom Keyboard über Gitarre und Gesang bis in sehr unterschiedliche Bereiche des professionellen Musikbetriebs.
Angefangen hat alles mit sechs Jahren am Keyboard – sieht man von einer grün-gelben Plastik-Trompete ab, die bereits zwei Jahre früher Michaels musikalische Belastungsprobe nicht überlebte. Später kamen erste eigene Lieder und Workshops im In- und Ausland hinzu. Dann nahm die Biografie einen längeren Abzweig ins professionelle Musical-Geschäft, inklusive Ausbildung, Engagements und Phasen ohne Job. Schließlich folgte das Musikstudium in Münster mit der Hauptfachkombination Keyboards und Musik-Produktion. Für HIERER war das nach eigener Beschreibung ein Heimkommen nach dem Umweg.
Ein weiterer wichtiger Baustein kam mit der Aufnahme in die Celler Schule für Textdichterinnen hinzu. Dort entwickelte Michael HIERER die Arbeit an seinen Texten weiter, speziell das Zusammenspiel von gedanklicher Präzision und persönlicher Ebene. Seither bewegt er sich zwischen Live-Musik, Studioarbeit, Songwriting, Textdichtung, Arrangement, Produktion und Lehre. „Wenn wir alle“ bündelt nun erstmals eigene Musik auf Albumlänge. Vielseitigkeit ist bei HIERER also weniger Etikett als Arbeitsalltag. Oder, um es mit seinem eigenen Bild zu sagen: Es gibt viele Spielplätze. Und HIERER spielt gern.