Markus Nowak „Einmal Hölle und zurück“ Gefühl pur
Der neue Titel von Markus Nowak hat es in sich – und zwar nicht im Sinne von laut und flashy, sondern eher leise, ehrlich und ziemlich nah dran am echten Leben. „Einmal Hölle und zurück“ erzählt keine glattgebügelte Story, sondern eine, die hängen bleibt. Es geht um einen heftigen Einschnitt, der alles verändert hat. Wer schon mal das Gefühl hatte, komplett aus der Bahn geworfen zu werden, findet sich hier schnell wieder. Statt Pathos gibt’s klare Worte, die nicht groß erklären wollen, sondern einfach da sind. Genau das macht den Song so greifbar.
Musikalisch bewegt sich das Ganze im modernen Popschlager – also eingängig, aber nicht beliebig. Die Melodie trägt die Emotion, ohne sie zu überladen, und lässt genug Raum für die Geschichte dahinter. Man merkt schnell: Hier singt keiner irgendwas runter, sondern jemand, der weiß, wovon er spricht. Gerade diese Mischung aus Verletzlichkeit und innerer Stärke sorgt dafür, dass der Track nicht in Melodramatik abrutscht. Stattdessen entsteht so eine Art musikalischer Begleiter für schwierige Phasen – einer, der nicht alles schöner macht, aber zumindest zeigt, dass man nicht allein ist.
Veröffentlicht wird die Single über Fiesta Records, ein Label, das für genau solche emotionalen Produktionen bekannt ist. Hinter den Kulissen steht unter anderem Andreas Rosmiarek, der schon öfter bewiesen hat, dass er ein gutes Gespür für authentische Songs hat. „Einmal Hölle und zurück“ reiht sich da ziemlich gut ein und zeigt, dass Popschlager mehr kann als nur gute Laune. Der Song wirkt wie ein kleiner Reminder: Auch wenn’s richtig dunkel wird, irgendwo wartet immer wieder ein Anfang. Kein großes Versprechen, eher ein leiser Gedanke, der im richtigen Moment ziemlich viel bedeuten kann.
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