Cover: Martina Westermann - Dann kann all das nicht so schlimm sein
★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ 6/8
mix1 Bewertung
Single

Dann kann all das nicht so schlimm sein

Martina Westermann

Label: Fiesta Records
Kategorie: Schlager | Popschlager
Veröffentlichung: 02.10.2026

Martina Westermann zwischen Kopf und Bauchgefühl

Soll man einer Liebe eine zweite Chance geben oder besser auf den Kopf hören? Martina Westermann stellt diese Entscheidung in ihrer neuen Single. Auch das Bauchgefühl hat in der Geschichte ein Wort mitzureden. Der Song schreibt den Zuhörenden keine eindeutige Antwort vor, lässt aber erkennen, wohin die Gedanken der erzählenden Person gehen. Für Westermann selbst ist die Sache klar: Sie glaubt an eine zweite Chance und hält Gefühle bei einer solchen Entscheidung für wichtig. Was die beiden Menschen zuvor getrennt hat, geht aus der Ankündigung nicht hervor.

Andreas Schweighofer produzierte den Titel als Popschlager mit tanzbaren Rhythmen und eigenen musikalischen Elementen. Damit eignet sich die Single nach Angaben der Ankündigung auch für Discofox. Das Mastering übernahm Christian Zikeli. Er war für die abschließende klangliche Bearbeitung der Aufnahme zuständig. Wie Instrumente und Gesang im Einzelnen arrangiert sind, wird nicht beschrieben. Der Text bleibt bei der Frage, wie viel Gewicht Vernunft und Gefühl erhalten sollen, wenn zwei Menschen einander noch einmal näherkommen könnten. Dass Westermann persönlich zur Liebe tendiert, macht die Geschichte nachvollziehbar, ohne den Hörenden ihre eigene Deutung zu nehmen.

Die Single erscheint bei Fiesta Records und soll über Streaming- und Downloadplattformen erhältlich sein. Als Ansprechpartner des Labels wird Andreas Rosmiarek genannt. Der Titel des Songs fehlt allerdings in der vorliegenden Ankündigung. Inhaltlich lässt er sich klar einordnen: Es geht um eine Entscheidung, die nach einer früheren Beziehung erneut ansteht. Wer sich noch einmal auf den anderen Menschen einlässt, riskiert möglicherweise eine weitere Enttäuschung. Wer allein dem Kopf folgt, könnte eine Gelegenheit verstreichen lassen. Westermann überlässt die endgültige Antwort dem Publikum, auch wenn ihre eigene Haltung zur zweiten Chance feststeht. Der tanzbare Rhythmus begleitet damit eine Geschichte, deren Ausgang im Text bewusst nicht vollständig festgelegt wird.
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