Cover: NiC - Der letzte Brief
7/8
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NiC erzählt in „Der letzte Brief“ eine wahre Geschichte

Hinter NiCs „Der letzte Brief“ steckt keine für den Popschlager ausgedachte Geschichte. Der Ausgangspunkt stammt aus dem Leben seiner Ehefrau Ela. Was sie selbst erlebt hat, bildet die Grundlage des Songs und rückt Themen wie Liebe, Verlust und Erinnerung in einen konkreten persönlichen Zusammenhang. Entscheidend sind jene Worte, die zurückbleiben können, wenn ein Mensch bereits gegangen ist. NiC singt damit diesmal nicht über eine fremde Figur, sondern über etwas, das seiner eigenen Familie sehr nahekommt.

Auch im Studio gibt es eine interessante Verbindung zur Vergangenheit. Produziert und arrangiert wurde „Der letzte Brief“ von Gerd Jakobs und Thorsten Willig. Jakobs kennt NiC bereits aus früherer Zusammenarbeit und übernimmt nun erneut die Produktion. Thorsten Willig ist dagegen neu dabei. Gemeinsam haben die beiden Produzenten den Titel als Popschlager umgesetzt. Für NiC bedeutet die Konstellation also gleichzeitig Wiedersehen und Neuanfang – eine Kombination, die zumindest deutlich spannender klingt als das übliche Personalkarussell im Studio.

Bekannt wurde NiC einem großen Publikum vor allem durch „Einen Stern (… der deinen Namen trägt)“. „Der letzte Brief“ greift nun bewusst eine Geschichte auf, deren Ursprung abseits typischer Schlagerfiktion liegt. Dass ausgerechnet das Erlebnis seiner Frau Ela zum Ausgangspunkt wurde, gibt dem Text einen ungewöhnlich privaten Hintergrund. Gleichzeitig bleibt der Brief das zentrale Motiv: Geschriebene Worte überdauern einen Moment und können später eine völlig andere Bedeutung bekommen. Statt ein Drama für drei Minuten Songlänge zu konstruieren, hatte NiC die Geschichte diesmal praktisch schon vor sich. Er musste sie nur noch erzählen.
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