Ganz Spanien summt „Numa numa yeah“, als gäbe es kein Morgen. „
Dragostea Din Tei“ läuft in Strandbars, in Clubs, aus Autoradios – und keiner kommt dran vorbei. Die Single steht seit Wochen ganz oben, auch in Frankreich und Rumänien dreht sich alles um diesen Ohrwurm mit Fantasie-Text und Turbo-Refrain. Wer dachte, das sei nur ein schneller Sommerhit, hat die Rechnung ohne drei Jungs aus Moldawien gemacht. Hinter dem Track stecken Dan Bălan, Radu Sîrbu und Arsenie Toderaș – besser bekannt als O-Zone. Und die liefern nicht nur einen Song, sondern gleich den Soundtrack für eine halbe Generation mit, der selbst Tanzmuffel auf die Fläche zieht.
Während andere Acts als zusammengecastete Plastikware abgestempelt werden, zeigen O-Zone ziemlich entspannt, dass sie mehr draufhaben als eine eingängige Hook. Ihr Album „DiscO-Zone“ hat in Rumänien Musikgeschichte geschrieben und sich zum meistverkauften Album des Landes hochgeschraubt. Keine kleine Nummer für drei Typen, die ursprünglich aus Moldawien kommen und in Rumänien ihre Wahlheimat gefunden haben. Der Sound? Eurodance mit Pop-Glanz, ein bisschen Herzschmerz, viel gute Laune. Man hört, dass da echte Songwriter am Werk sind und keine anonyme Hitfabrik. Klar, „Dragostea Din Tei“ ist der Türöffner, aber Tracks wie „Despre Tine“ oder „Sarbătoarea Nopților de Vară“ zeigen, dass das Trio auch Albumformat kann.
Und dann ist da noch dieser Effekt, den man schwer erklären kann: Du verstehst kein Wort Rumänisch und singst trotzdem lauthals mit. Genau das macht den Charme aus. Die Melodie bleibt kleben, der Beat schiebt nach vorne, und plötzlich ist es egal, aus welchem Land die Band kommt. O-Zone haben es geschafft, einen Song in einer Sprache, die im internationalen Pop sonst kaum stattfindet, europaweit auf Eins zu katapultieren. Das ist mehr als nur ein Zufallstreffer. Es ist der Beweis, dass gute Popmusik keine Übersetzung braucht – nur einen Refrain, der dich nicht mehr loslässt.
Kurzfassung: „
Dragostea Din Tei“ hat sich in Spanien, Frankreich und Rumänien an die Chartspitze gesetzt und läuft dort rauf und runter. Hinter dem Hit steckt das moldawische Trio O-Zone mit Dan Bălan, Radu Sîrbu und Arsenie Toderaș. Statt bloßer Studio-Fassade liefern sie mit ihrem Album „DiscO-Zone“ ein ganzes Paket aus Eurodance und Pop, das in Rumänien Rekorde gebrochen hat. Der Song funktioniert auch ohne Sprachkenntnisse und zeigt, dass eingängige Melodien und Energie Grenzen sprengen können. O-Zone sind damit mehr als ein One-Hit-Phänomen – sie stehen für einen Moment, in dem ganz Europa denselben Refrain mitsingt.