Mit ihrer neuen EP „Too young to feel old, too old to feel young“ meldet sich PAENDA nicht einfach musikalisch zurück – sie schiebt ein selbstbewusstes Dance-Pop-Manifest in die Welt. Zwischen stampfenden Beats, glitzernden Synths und catchy Gitarrenriffs steckt eine klare Haltung: Wer sagt eigentlich, wann man zu alt für Pop, für Träume, für Freiheit ist? Genau: niemand. Und PAENDA liefert mit dieser EP nicht nur den Soundtrack fürs Dazwischensein, sondern auch eine ziemlich tanzbare Ansage an veraltete Rollenerwartungen.
Tracks wie „Forever 28“ oder die Main-Single „Hand to the Heart“ mixen eingängige Hooks mit klugen Lyrics – mal augenzwinkernd, mal direkt, aber immer auf den Punkt. Dass sie alles selbst produziert, gemixt und eingespielt hat, macht das Ganze noch beeindruckender. Hier sitzt jede Zeile, jeder Drop, jede Gitarre. Und während sich die Branche gern an Alter festklammert, steht PAENDA auf der Bühne und sagt: „Ich bin da. Ich mach das. Und ich mach’s selbst.“ Ganz ohne Filter, aber mit viel Haltung.
„Too young to feel old, too old to feel young“ ist keine Phase, kein Image-Trick – es ist ein empowerndes Zwischenstück für alle, die sich nirgends einordnen lassen wollen. Ein Sound für Hauptfiguren – mit 28, mit 38, mit 88. PAENDA tanzt nicht nur aus der Reihe – sie schreibt ihren eigenen Takt. Und der ist laut, mutig und ziemlich catchy.