Nach dem Tod ihrer Mutter Stephanie Rachel mussten Remington Leith, Sebastian Danzig und Emerson Barrett ihren Zusammenhalt neu finden. Die Arbeit an „Amsterdamage“ wurde dabei zu einem gemeinsamen Bezugspunkt. Ihr sechstes Studioalbum entstand zwischen zahlreichen Tourneen und erscheint bei Sumerian Records. Emerson beschreibt die Aufnahme als entscheidend für die Zukunft von Palaye Royale: Ohne dieses Album, glaubt er, wären die Brüder möglicherweise getrennte Wege gegangen. Jeder verarbeitete den Verlust anders. Beim Schreiben und Aufnehmen fanden sie wieder zueinander, auch gemeinsam mit ihren Partnerinnen. Ihre Mutter hatte sie früh darin bestärkt, Kunst als etwas Eigenes zu begreifen, das ihnen niemand nehmen kann.
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Die erste Single „
Lost In Translation“ führt musikalisch zurück zu den Einflüssen ihrer Jugend. Remington nennt vor allem britische Rockbands aus der Mitte der 2000er Jahre. Beim Schreiben wollten die Musiker einen lebhaften Song entwickeln, der auf der Bühne funktioniert. Der Text erzählt dagegen von einer schwierigen Situation: Ein Traum oder eine Beziehung soll unbedingt gelingen, doch etwas scheint ständig im Weg zu stehen. Trotzdem wird weitergekämpft, um das Vorhaben um jeden Preis durchzuziehen. Diese Verzweiflung steckt hinter der bewegten musikalischen Gestaltung. Die Nostalgie betrifft somit den Klang und die Erinnerungen an frühere Lieblingsbands, während die Geschichte von Beharrlichkeit und Hindernissen handelt. Die limitierte Albumedition enthält außerdem den Bonustrack „The Unholy One“.
Mit dem Album planen Palaye Royale eine internationale Tournee durch Großbritannien, Europa und die USA. Manchester, Glasgow und Dublin gehören zu den Stationen; in London steht eine Headline-Show in der OVO Arena Wembley an. Der amerikanische Tourabschnitt beginnt in der Bomb Factory in Dallas und führt schließlich zu mehreren Konzerten auf dem Sunset Strip in Hollywood. Erwartet werden insgesamt mehr als 80.000 verkaufte Tickets. Die Band zählt inzwischen über eine Milliarde Streams. Für die neuen Auftritte kommt mit „
Lost In Translation“ bereits ein Stück hinzu, dessen Wirkung im Konzert beim Schreiben ausdrücklich mitgedacht wurde. „Amsterdamage“ kann vorbestellt werden, die erste Single ist bereits erhältlich.
Palaye Royale - The Amsterdamage World Tour 2027
12.03.2027 - München, TonHalle
13.03.2027 - München, Kesselhaus
18.03.2027 - Berlin, Huxleys
10.04.2027 - Köln, Palladium