„Ich bin wie ich bin, und das macht mich echt“ – PIA-SOPHIE braucht nicht viele Worte, um die Richtung ihrer neuen Single „Wenn das zu viel ist“ festzulegen. Es geht um Selbstakzeptanz, eigene Grenzen und die Entscheidung, sich nicht passend zu machen, nur damit andere zufrieden sind. Stärken gehören genauso zur eigenen Person wie Schwächen. Wer beides verstecken muss, um geliebt zu werden, zahlt dafür irgendwann einen ziemlich hohen Preis.
Besonders deutlich formuliert das der Refrain: „Wenn das zu viel ist, mich zu lieben, wünsch ich dir, dass du wen anders findest.“ Im ersten Moment klingt das nach Schlussstrich. Tatsächlich beschreibt die Zeile einen anderen Gedanken: PIA-SOPHIE erzählt von Selbstrespekt und davon, die eigene Persönlichkeit nicht zur Verhandlungssache zu machen. Akzeptanz funktioniert schließlich schlecht, wenn sie erst nach einer längeren Liste gewünschter Änderungen gewährt wird.
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Menschen vorschnell aus dem eigenen Leben zu streichen. Der Song beschreibt vielmehr den Punkt, an dem persönliche Grenzen erkennbar werden. Wer einen Menschen nur in einer zurechtgebogenen Version akzeptieren kann, passt womöglich schlicht nicht zu ihm. „Wenn das zu viel ist“ formuliert diese Haltung ohne komplizierte Umwege: ehrlich zu sich selbst sein, Unterschiede akzeptieren und den eigenen Wert nicht davon abhängig machen, sämtliche Erwartungen anderer zu erfüllen.
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