Cover: Purple Schulz - Ich hab nicht ewig Zeit! Fünf Jahrzehnte in Liedern & Raritäten
8/8
mix1 Bewertung
Album

Ich hab nicht ewig Zeit! Fünf Jahrzehnte in Liedern & Raritäten

Purple Schulz

Label: Polydor
Kategorie: Pop | Pop / Rock national
Veröffentlichung: 25.09.2026
Promotion: Song promoten?
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Purple Schulz bündelt 57 Songs auf einer Werkschau

Purple Schulz hat sich mit einer neuen Werkschau reichlich Zeit gelassen. Mehr als drei Jahrzehnte vergingen seit seiner vorherigen großen Hit-Kollektion. Nun bündelt „Ich hab nicht ewig Zeit! Fünf Jahrzehnte in Liedern & Raritäten“ gleich 57 Stücke aus fünf Jahrzehnten. Anlass ist sein 70. Geburtstag. Neben bekannten Singles hat Schulz persönlich Songs aus fast allen seiner 16 Alben ausgewählt. Gerade diese Auswahl macht das Paket interessanter als eine reine Abfolge der Radiohits: Einige Titel blieben Albumstücke und bekamen deshalb nie dieselbe Öffentlichkeit wie „Sehnsucht“ und andere Singles.

Material dafür gibt es genug. Nach seiner ersten großen Singlesammlung erschienen neun weitere Alben, dazu kamen ausgedehnte Tourneen mit inzwischen mehr als 2.000 Konzerten. Die neue Zusammenstellung greift entsprechend weit aus. Bekannte Songs stehen neben Stücken, die Schulz selbst innerhalb seines Werks für wesentlich hält. Statt nur die üblichen Verdächtigen erneut nebeneinanderzustellen, nimmt die Sammlung damit auch Teile seines Katalogs auf, die außerhalb der Alben bislang deutlich seltener auftauchten.

Besonders tief geht der Griff ins Archiv im letzten Teil der Veröffentlichung. Mehr als ein Dutzend Titel waren zuvor auf keinem Purple-Schulz-Album zu finden. Dazu gehören Live-Mitschnitte, Tribute-Aufnahmen und Beiträge zu Soundtracks. Eine echte Rarität ist außerdem „Heartsick“, die englischsprachige Version der Gold-Single „Sehnsucht“. Sie erschien ursprünglich ausschließlich außerhalb Deutschlands und wird nun erstmals hierzulande sowie erstmals auf CD veröffentlicht. Für Sammler dürfte genau dieser Teil mindestens so interessant sein wie die bekannten Hits – schließlich stehen 57 Songs schon ziemlich weit entfernt von der üblichen Best-of-Pflichtübung.
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