Ramona Martiness präsentiert den Song "Erzähl mir schöne Lügen"
Ramona Martiness schiebt mit „Erzähl mir schöne Lügen“ den perfekten Soundtrack für warme Nächte und leicht überdrehte Gefühle ins Rennen. Der Song fühlt sich an wie dieser eine Moment, in dem man genau weiß, dass nicht alles echt ist – aber es sich trotzdem gut anfühlt, daran zu glauben. Statt großer Drama-Keule setzt sie auf dieses feine Spiel zwischen Wahrheit und Illusion. Charmant, ein bisschen verträumt und mit einem Augenzwinkern erzählt sie von Begegnungen, die vielleicht nicht für die Ewigkeit gedacht sind, aber genau deshalb im Kopf bleiben. Und genau da packt der Track einen ziemlich schnell.
Musikalisch geht das Ganze klar Richtung moderner Popschlager mit ordentlich Ohrwurm-Potenzial. Leichte Beats, eingängige Melodie und eine Produktion, die sofort nach Sommer schreit – Cabrio offen, Fenster runter, irgendwas zwischen Sonnenuntergang und „noch ein Drink geht klar“. Ihre Stimme bringt dabei genau die richtige Mischung aus Gefühl und Leichtigkeit rein, ohne zu schwer zu wirken. Man merkt, dass hier jemand weiß, wie man Emotionen transportiert, ohne sie zu überladen. Nach „Herzenswunsch“ und dem Duett „Braungebrannte Haut“ knüpft sie genau da an, wo sie aufgehört hat, wirkt dabei aber frischer und ein Stück mutiger im Sound.
Spannend ist auch der Blick nach vorne: „Erzähl mir schöne Lügen“ ist nur der Auftakt für das kommende Album – und wenn der Rest in die gleiche Richtung geht, könnte das ein ziemlich starker Sommer werden. Produziert von Stefan Pössnicker, der schon mit Größen wie Fantasy oder Andrea Berg gearbeitet hat, sitzt hier jeder Sound da, wo er soll. Am Ende bleibt ein Song, der nicht versucht, die große Wahrheit zu erzählen, sondern lieber diesen einen schönen Moment einfängt, der vielleicht nicht ganz ehrlich ist – aber sich trotzdem verdammt gut anfühlt.
Video
Tracklist
01
Erzähl mir schöne Lügen
03:02