Cover: Remote Bondage - GOOD GIRL
6/8
Eigene Redaktionseinschätzung
Album

GOOD GIRL

Remote Bondage

Label: Munich Warehouse
Kategorie: Pop | Indie-Pop
Veröffentlichung: 10.04.2026

Bestelllinks erscheinen in der Regel am Veröffentlichungstag (10.04.2026).

REMOTE BONDAGE setzen Statement mit "GOOD GIRL"

REMOTE BONDAGE machen keine halben Sachen. Ihr Debütalbum „GOOD GIRL“ fühlt sich an wie ein pinker Presslufthammer, der mitten in die Komfortzone rauscht. Fünf Wahl-Berliner:innen, drei Sängerinnen, Bass, Drums – fertig ist ein Sound, der irgendwo zwischen Pop-Appeal und Indie-Kante vibriert. Produziert von Dennis Borger, mischt die Band Opern-Vibes mit Musical-Drama und knallt das Ganze auf tanzbare Moshpit-Beats. Schon im Opener „GOOD GIRL (go to hell)“ treten sie artig lächelnden Erwartungen gepflegt gegen das Schienbein. „ALLE LEBEN SCHNELLER“ stellt die Frage, warum wir eigentlich dauernd rennen, und in „ich hab dich so lieb“ wird Ironie zur Waffe gegen Beziehungs-Pathos. Zwischen Schutt und Glitzer sezieren sie gesellschaftliche Spielregeln – mit einem Augenzwinkern, das sagt: Wir meinen das ernst, aber wir können trotzdem lachen.

Thematisch wird nichts ausgespart. In „Ode an die Periode“ bekommt ein Tabu endlich Rampenlicht, inklusive Orgel-Intro und ehrlicher Schmerz-Poesie. „Maria durch den Zyklus ging“ zieht religiöse Bilder durch den feministischen Fleischwolf und landet irgendwo zwischen Gänsehaut und Grinsen. Mit „So kann’s nicht bleiben“ positionieren sie sich klar gegen ewige Grundsatz-Diskussionen, die mehr blockieren als bewegen. Und wenn in „FCK ALLES UND NICHTS“ sexuelle Doppelmoral filetiert wird, bleibt kein Platz für verklemmtes Wegsehen. Selbst Herzschmerz kriegt bei „Nintendo DS
Live funktioniert das Ganze genauso intensiv. Nach Festival-Slots bei Fusion, Open Flair oder Highfield und Support-Shows für Größen wie Paula Carolina rollt die Band ihr Debüt jetzt quer durchs Land. Über 60.000 monatliche Hörer:innen und eine wachsende Social-Community zeigen, dass hier mehr passiert als ein kurzer Hype. Medien sprechen schon von einer neuen Supergroup aus Berlin, andere feiern sie als Hymnen-Lieferantinnen für eine Generation, die keinen Bock mehr auf leise Kompromisse hat. Radios von Deutschlandfunk Nova bis MDR Sputnik haben die Singles längst auf Rotation. REMOTE BONDAGE liefern mit „GOOD GIRL“ kein glattgebügeltes Erstlingswerk, sondern ein Manifest in Rosa: laut, verletzlich, politisch. Ein Soundtrack für alle, die zwischen Wut und Hoffnung tanzen – und dabei nicht mehr um Erlaubnis fragen.