Cover: RINGLSTETTER & Band X feat. MANIAC & Schick Sisters - Up In The Sky (Himmel schauen)
6/8
mix1 Bewertung
Single

Up In The Sky (Himmel schauen)

RINGLSTETTER & Band X feat. MANIAC & Schick Sisters

Label: Millaphon Records
Kategorie: Pop | Mundart
Veröffentlichung: 15.05.2026

Bestelllinks erscheinen in der Regel am Veröffentlichungstag (15.05.2026).

Ringlstetter „Up In The Sky“ startet durch

Wenn Hannes Ringlstetter neue Musik bringt, geht’s selten nur um den Sound allein. Mit „Up In The Sky (Himmel schauen)“ liefert er zusammen mit Band X sowie Maniac und den Schick Sisters einen Track, der genau diese Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang einfängt. Schon der Titel klingt nach Kopf nach oben, Gedanken sortieren, kurz raus aus dem Alltag. Und genau dieses Gefühl zieht sich durch den Song: ein bisschen träumen, ein bisschen reflektieren, ohne dabei abzuheben. Die Features fügen sich dabei ziemlich organisch ein und geben dem Track zusätzliche Farben, ohne ihm die Richtung zu nehmen.

Musikalisch bleibt das Ganze im typischen Ringlstetter-Kosmos. Handgemacht, irgendwo zwischen Rock und Folk, mit einer Prise bayerischer Seele, die nie aufgesetzt wirkt. Die Instrumentierung hält sich angenehm zurück, lässt Raum für die Story und genau da liegt auch die Stärke. Statt großer Effekte stehen die kleinen Momente im Vordergrund. Die Stimmen greifen ineinander, mal ruhig, mal etwas kräftiger, aber immer so, dass die Emotionen transportiert werden. „Up In The Sky“ fühlt sich dadurch nicht wie ein klassischer Single-Track an, sondern eher wie ein Kapitel aus einem größeren Ganzen – was auch Sinn macht, schließlich ist es ein Vorgeschmack auf das Album Bellavista.

Was hängen bleibt, ist weniger ein bestimmter Hook, sondern eher die Stimmung. Dieser Mix aus Nachdenklichkeit und einem leichten Augenzwinkern, den Hannes Ringlstetter schon lange fährt. „Up In The Sky (Himmel schauen)“ wirkt wie ein Song, der sich Zeit nimmt und genau deshalb funktioniert. Kein lauter Versuch, Aufmerksamkeit zu erzwingen, sondern ein ruhiger Impuls, einfach mal wieder nach oben zu schauen. Und genau das passt zu einem Künstler, der nicht auf schnellen Effekt setzt, sondern auf ehrliche Momente, die länger nachwirken.