Roger Taylor legt mit „Violence Insane In A Beautiful World“ sein siebtes Soloalbum vor. Der Queen-Schlagzeuger, Sänger und Songwriter hat neun eigene Stücke aufgenommen und ergänzt das Album um eine Interpretation von John Lennons „Jealous Guy“. Taylor bezeichnet den Song selbst als „eine der größten Balladen, die je geschrieben wurden“.
Bemerkenswert ist vor allem, wie viel Taylor bei der Produktion selbst übernommen hat. Er schrieb und produzierte die Songs, sang sie ein und spielte die Instrumente eigenständig. Bei drei Titeln kommt Unterstützung vom südafrikanischen Ndlovu Youth Choir hinzu. Dessen Stimmen geben diesen Aufnahmen eine zusätzliche klangliche Ebene und bringen Einflüsse jenseits des klassischen Rock-Kontexts ins Album.
„Violence Insane In A Beautiful World“ folgt auf Taylors vorheriges Soloalbum „Outsider“ und führt eine Solokarriere fort, die bereits in den späten Siebzigern begann. Neben den neun Eigenkompositionen fällt besonders die Wahl von „Jealous Guy“ auf: Statt ausschließlich neues Material einzuspielen, nimmt Taylor einen Lennon-Klassiker in die Tracklist auf und stellt ihn neben seine aktuellen Songs.