Rvssian, Rauw & Wizkid droppen „Pongo“
Mit „Pongo“ bringt Rvssian gleich drei Schwergewichte zusammen, die auf dem Papier schon nach internationalem Dauerlauf klingen: Rauw Alejandro und Wizkid. Und genau so fühlt sich der Track auch an – wie ein globaler Sound, der sich nicht groß erklären muss. Statt harter Drops oder hektischer Beats setzt „Pongo“ auf Flow, Vibe und Timing. Der klassische Reggaeton-Rhythmus läuft konstant im Hintergrund, während sich Dancehall- und Afrobeats-Elemente locker darüberlegen. Das Ergebnis: ein Track, der eher schwebt als drückt und perfekt in diese späten Stunden passt, in denen alles etwas langsamer wird.
Rvssian bleibt dabei seinem Stil treu und liefert eine Produktion, die klar auf Club funktioniert, aber nie überladen wirkt. Die Beats sind minimalistisch genug, damit die Artists Raum haben, und genau den nutzen Rauw Alejandro und Wizkid ziemlich entspannt aus. Rauw bringt seine typischen, leicht verträumten Vocals rein, während Wizkid mit seiner laid-back Art nochmal eine andere Farbe setzt. Keiner versucht, den anderen zu übertrumpfen – stattdessen ergänzt sich das ziemlich smooth. Gerade dieser Mix aus lateinamerikanischem Flair und afrikanischen Einflüssen macht „Pongo“ interessant, ohne dass es konstruiert klingt. Es wirkt eher wie ein natürlicher Crossover, der einfach passiert.
Am Ende ist „Pongo“ kein Track, der sofort laut nach Aufmerksamkeit schreit, sondern einer, der sich langsam festsetzt. Kein Song für den ersten Peak auf der Party, sondern eher für den Moment danach, wenn das Licht gedimmt ist und der Vibe stimmt. Genau da spielt der Track seine Stärke aus. Rvssian zeigt einmal mehr, dass er genau weiß, wie man internationale Sounds zusammenführt, ohne dass es nach Kalkül klingt. „Pongo“ ist damit weniger ein Hit zum Durchdrehen, sondern eher einer zum Mitgehen – und genau das macht ihn so effektiv.
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