Cover: Sam Smith - Oh Mother
7/8
mix1 Bewertung
Single

Oh Mother

Sam Smith

Label: Universal Music
Kategorie: Pop | Pop international
Veröffentlichung: 24.07.2026
Produkt erhältlich bei:

Sam Smith veröffentlicht „Oh Mother“ mit The TwoCity Chorus

Mit „Oh Mother“ legt Sam Smith die zweite Single aus dem kommenden Album „Hazel Eyes“ vor. Gemeinsam mit The TwoCity Chorus entstand ein Song, der sich um Verrat, Enttäuschung und die Sehnsucht nach mütterlichem Trost dreht. Schon die erste Zeile – „You remind me of my mother’s greatest fear“ – gibt die Richtung vor und führt direkt in eine Geschichte, die sich bis zum Schluss konsequent weiterentwickelt. Im Zentrum steht der musikalische Austausch zwischen Sam Smith und dem 28-köpfigen Vokalensemble. Die Chorstimmen übernehmen dabei weit mehr als eine Begleitrolle und verleihen dem Stück eine zusätzliche Dimension. Sam Smith beschreibt den Chor als Verkörperung der Wut einer Mutter, die den Schmerz ihres Kindes miterlebt. Gleichzeitig ist auch die Stimme des langjährigen Freundes Dante zu hören, den Sam als mütterliche Bezugsperson während der eigenen Zwanzigerjahre erlebt hat. Aus diesen unterschiedlichen Stimmen entsteht ein gemeinsamer Klang, der Stärke und Zusammenhalt ausdrücken soll.

Produziert wurde „Oh Mother“ von Sam Smith gemeinsam mit David Odlum und Simon Aldred. Statt auf rein elektronische Arrangements baut die Aufnahme auf live eingespielte Instrumente. Kräftige Klavierpassagen treffen auf verzerrte Gitarren, markante Handperkussion und die Streicher des Komponisten Gabe Noel. Im Verlauf des Songs wächst das Zusammenspiel zwischen Solostimme und Chor kontinuierlich an, bis beide Seiten in einen eindrucksvollen Wechselgesang übergehen. Gerade diese Kombination verleiht dem Titel seinen eigenen Charakter. Während die Instrumentierung den Spannungsbogen stetig erweitert, entwickelt sich aus der Geschichte von Enttäuschung nach und nach eine Hymne über die bedingungslose Liebe einer Mutter. The TwoCity Chorus prägt diesen Wandel entscheidend und macht den Chor zu einem tragenden Bestandteil der gesamten Komposition.

„Oh Mother“ knüpft inhaltlich an die zuletzt veröffentlichte Single „My Guy“ an, schlägt musikalisch jedoch eine deutlich andere Richtung ein. Wo zuvor eine leichte Liebesgeschichte im Vordergrund stand, dominieren diesmal kraftvolle Chorstimmen und eine deutlich dramatischere Inszenierung. Der Song gehört zu mehreren Aufnahmen auf „Hazel Eyes“, die gemeinsam mit The TwoCity Chorus entstanden sind. Das Album wurde über einen Zeitraum von drei Jahren entwickelt und entstand unter anderem in den Electric Lady Studios in New York. Für die Arbeiten holte Sam Smith außerdem Musiker wie Feist, Shahzad Ismaily und Streicherarrangeur Rob Moose ins Boot. Trotz dieser Ausblicke bleibt „Oh Mother“ als eigenständige Single klar im Fokus. Der Titel zeigt eindrucksvoll, wie eng Live-Instrumente, Chorarrangements und persönliche Geschichten miteinander verbunden werden können und macht neugierig auf das, was „Hazel Eyes“ darüber hinaus bereithält.

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