Cover: Saskia Leppin & Daniel Sommer - Immer wieder will ich wieder dich
7/8
mix1 Bewertung
Single

Immer wieder will ich wieder dich

Saskia Leppin & Daniel Sommer

Label: UMD/ Electrola
Kategorie: Schlager | Popschlager
Veröffentlichung: 20.03.2026

Saskia Leppin & Daniel Sommer im Duett

Wenn Saskia Leppin und Daniel Sommer zusammen ins Studio gehen, dann weiß man schon grob, wohin die Reise geht: viel Gefühl, ein bisschen Drama und diese Art von Story, bei der man kurz denkt „okay, kenn ich irgendwoher“. Genau da setzt auch „Immer wieder will ich wieder dich“ an. Statt Herzschmerz auf die offensichtliche Tour zu servieren, erzählen die beiden eine Geschichte, die eher zwischen den Zeilen passiert. Zwei Menschen, die eigentlich längst woanders angekommen sein sollten – und trotzdem immer wieder umeinander kreisen. Klingt nach klassischem Popschlager-Stoff, bekommt hier aber durch die Perspektivwechsel eine ziemlich greifbare Dynamik.

Was den Song trägt, ist ganz klar das Zusammenspiel der Stimmen. Saskia Leppin bringt diese klare, emotionale Direktheit rein, während Daniel Sommer eher die ruhige, leicht nachdenkliche Note liefert. Zusammen entsteht genau dieses Spannungsfeld, das auch die Story beschreibt: Nähe und Zurückhaltung gleichzeitig. Kein künstliches Drama, sondern eher dieses leise Knistern, das sich durch den ganzen Track zieht. Musikalisch bleibt alles im modernen Popschlager-Kosmos, aber ohne sich zu sehr an bekannten Mustern festzuklammern. Die Hook sitzt schnell im Ohr, ohne nervig zu werden, und die Produktion hält genug Raum, damit die Emotionen wirken können.

Inhaltlich geht’s um das, was viele kennen, aber selten offen zugeben: diese eine Verbindung, die man eigentlich hinter sich lassen wollte, die aber einfach nicht verschwindet. Begegnungen, die zufällig wirken, aber sich irgendwie unvermeidbar anfühlen. Genau diese Mischung aus Vernunft und Gefühl wird hier ziemlich ehrlich erzählt, ohne große Floskeln. „Immer wieder will ich wieder dich“ ist damit kein Song, der laut Aufmerksamkeit fordert, sondern einer, der sich langsam festsetzt. Und gerade weil er nicht übertreibt, wirkt er am Ende umso stärker.

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