Silvio Samoni greift in „Lass es noch einmal geschehen“ einen Gedanken auf, den wohl viele kennen: Was wäre, wenn sich ein besonderer Moment mit einer früheren oder unvergessenen Liebe noch einmal wiederholen ließe? Genau um diesen Wunsch kreist der Text. Erinnerungen, Nähe und Sehnsucht bestimmen die Handlung, ohne dass der Song lange um sein Thema herumredet.
Musikalisch bewegt sich die Single im Discofox. Auffällig ist der südländische Sprachmix, der immer wieder italienische Zeilen einstreut. „Tutta la notte“ und „vicino a me“ gehören ebenso dazu wie das direkte „Ti amo“ in der rhythmisch angelegten Bridge. Die Strophen bleiben zunächst verträumter, bevor der Refrain deutlich größer und auf gemeinsames Mitsingen zugeschnitten ausfällt.
Gerade dieser Wechsel macht „Lass es noch einmal geschehen“ sowohl für das Radioprogramm als auch für Discofox-Formate interessant. Der Song erzählt von einer Liebe, die gedanklich noch längst nicht abgeschlossen ist, hält rhythmisch aber klar Kurs Richtung Tanzfläche. Dazu kommt die „Dei-dei-dei“-Passage der Bridge, die sich bewusst simpel ins Gedächtnis schiebt. Ein Schlager über den Wunsch nach einer zweiten Chance – mit italienischen Einsprengseln und genügend Takt für die nächste Tanzrunde.
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