Steve Paradiso: „Alarmstufe Rot“ als zweite Single
Bei Steve Paradiso herrscht „Alarmstufe Rot“ – allerdings weder bei Feuerwehr noch Wetterdienst. In seiner zweiten Single erwischt es das Herz. Der Nürnberger Sänger erzählt vom unerwarteten Verlieben: Eine Frau taucht auf, zieht sämtliche Aufmerksamkeit auf sich und bringt den gewohnten Takt ziemlich spontan durcheinander. Ohne Vorwarnung, ohne lange Anlaufzeit. Textlich stammt der Titel von Anja Pütz, die Musik schrieb Martin Hannemann.
Für die Produktion zeichnet Jörg Lamster verantwortlich. Musikalisch bewegt sich „Alarmstufe Rot“ im tanzbaren Schlager, getragen von einer leicht zugänglichen Melodie und einem Refrain mit Mitsing-Potenzial. Für Paradiso ist es die zweite Single und zugleich ein weiterer Schritt neben seiner Arbeit als Volksmusiker. Ganz neu vor Publikum ist der amtierende Mister Nürnberg ohnehin nicht. Mit „Der Schlingel mit der Schärpe“ nahm er als Kandidat an der Sommerhitparade von „Immer wieder sonntags“ teil.
Sein Auftritt in der von Stefan Mross moderierten Sendung blieb dabei nicht nur wegen des Songs in Erinnerung. Vor laufender Kamera sprach Paradiso über die von einer Absetzung bedrohte Show und machte deutlich, wie viel ihm das Format bedeutet. Die Aktion wurde anschließend von verschiedenen Medien aufgegriffen. Nun liegt der Fokus wieder auf seiner eigenen Musik. Nach dem Stimmungstitel „Der Schlingel mit der Schärpe“ widmet er sich diesmal dem romantischen Ausnahmezustand. „Alarmstufe Rot“ nimmt dafür ein ziemlich alltägliches Phänomen und macht daraus Schlagerstoff: Man plant seinen Tag – und plötzlich funkt jemand dazwischen.