SUNRISE: Neue Single "Loreen" trifft mitten ins Herz
Mit ihrer neuen Single „Loreen“ zeigen SUNRISE, dass sie mehr können als nur Party. Nach den eher ausgelassenen Tracks wie Im weißen Kleid durch die Nacht, Bacardi on the rocks und Gino Amore, die direkt Richtung Tanzfläche gingen, kommt jetzt ein Song, der einen kurz rauszieht aus dem Dauerfeiern. „Loreen“ bleibt zwar tanzbar, aber die Stimmung ist eine ganz andere: weniger Party, mehr Gefühl – und vor allem ein kleines Ziehen im Bauch.
Inhaltlich geht’s diesmal nicht um Happy End, sondern um genau das Gegenteil. Eine Nacht, die sich für ihn nach mehr anfühlt, für sie aber nur ein kurzer Moment war. Am nächsten Morgen bleibt er allein zurück, plus Brief, plus Realitätsschock. Klingt erstmal nach klassischer Herzschmerz-Story, bekommt hier aber eine angenehm unaufgeregte Erzählweise. Kein großes Drama, kein überzogenes Pathos, sondern eher dieses leise „Okay, das tat weh“. Genau das macht den Song greifbar. Jeder kennt solche Situationen zumindest aus der zweiten Reihe, und SUNRISE schaffen es, dieses Gefühl ohne Kitsch rüberzubringen.
Musikalisch bleibt das Duo seinem Stil treu, schraubt aber die Energie etwas runter. Der Beat trägt noch, aber die Melodie bekommt mehr Raum, sich zu entfalten. Das sorgt dafür, dass „Loreen“ sowohl auf der Tanzfläche funktioniert als auch im Kopfhörer, wenn man gerade nicht feiern will. Nach den bisherigen Single-Auskopplungen aus dem Album Verrückt, verliebt, verdammt wirkt dieser Track wie ein bewusster Kontrast – fast so, als wollten Arno Adler und Florian Wieser zeigen, dass hinter der Party auch Emotion steckt. Und genau dieser Mix könnte am Ende dafür sorgen, dass „Loreen“ länger hängen bleibt als man zuerst denkt.
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