Temper City starten mit Single „Self Aware“
Temper City ist das Ergebnis von fünf Jahren Studioarbeit hinter den Kulissen der internationalen Popwelt. Die Band besteht aus Sänger und Songwriter Eytan Peled sowie dem Produzenten-Duo Sync, also Aviv Barenholtz und Chen Kordova. Gemeinsam haben sie Songs für einige der größten Namen der globalen Pop- und EDM-Szene geschrieben und produziert. Dabei sammelten ihre Produktionen über die Jahre hunderte Millionen Streams und tauchten in Projekten von Künstlern, Games und großen Marken auf. Trotz dieser erfolgreichen Arbeit im Hintergrund merkten die drei Freunde irgendwann, dass ihre stärksten Ideen immer dann entstanden, wenn sie einfach gemeinsam im Studio saßen und ohne Auftrag Musik machten. Aus genau diesen Sessions entwickelte sich nach und nach ein eigener Sound – und schließlich die Entscheidung, mit Temper City ein eigenes Indie-Rock-Projekt zu starten.
Die erste Veröffentlichung des Trios trägt den Titel „Self Aware“ und funktioniert wie eine laute Visitenkarte für dieses neue Kapitel. Noch bevor der Song offiziell auf Streamingplattformen erschien, machte ein kurzer Teaser in den USA auf Social Media die Runde. Innerhalb weniger Wochen sammelte der Clip hunderttausende Likes und löste zahlreiche Fan-Videos aus, in denen Nutzer bereits den Refrain mitsangen. Diese spontane Resonanz zeigte ziemlich schnell, dass der Sound der Band einen Nerv trifft. Musikalisch verbindet „Self Aware“ eine rohe Indie-Rock-Energie mit modernen Pop-Elementen. Gitarren treiben den Song nach vorne, während eingängige Hooks dafür sorgen, dass der Track auch nach dem ersten Hören im Kopf bleibt. Das Ergebnis ist ein Sound, der gleichzeitig kantig und zugänglich wirkt – genau das, was viele Indie-Produktionen ausmacht, die zwischen Festivalbühne und Kopfhörer funktionieren.
Der Stil von Temper City wirkt dabei wie eine kleine Zeitreise durch verschiedene Indie-Phasen. Die Band greift Einflüsse aus den frühen 2000ern auf, also aus einer Zeit, in der viele heutige Indie-Acts ihre ersten musikalischen Prägungen gesammelt haben. Gleichzeitig klingt der Sound modern und erinnert in seiner Atmosphäre an alternative Pop-Produktionen aus der Mitte der 2010er. Gitarrenriffs treffen auf Synth-Flächen, die Songs bleiben rau, verlieren aber nie ihre poppige Struktur. Genau diese Mischung macht den Reiz des Projekts aus. Temper City klingt nicht nach einem Studioexperiment, sondern eher nach drei Musikern, die nach Jahren im Popgeschäft wieder zu ihren ursprünglichen Wurzeln zurückfinden. „Self Aware“ ist damit weniger ein vorsichtiger Einstieg als vielmehr ein klares Statement: Hier startet eine Band, die genau die Musik macht, auf die sie selbst Lust hat.
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