Cover: Thizzy - AC
7/8
mix1 Bewertung

„AC“: Thizzy52 zwischen Deutschrap und internationalem Hype

Bei Thizzy52 läuft es gerade ziemlich geschäftig. Nach „Blockkids“ und „Balotelli“ folgt mit „AC“ die nächste Single des Aacheners, der sich zuletzt mit auffälligen Streaming-Zahlen und viraler Reichweite einen festen Platz im aktuellen Deutschrap-Geschehen erarbeitet hat. Vor allem die beiden vorherigen Tracks haben ordentlich Strecke gemacht: Sie gingen viral und hielten sich längere Zeit in den Spotify Top 50. „AC“ erscheint damit in einer Phase, in der Thizzy52 nicht erst Aufmerksamkeit suchen muss, sondern an bereits vorhandene Zahlen und Reichweiten anknüpfen kann. Die hohe Veröffentlichungsfrequenz gehört derzeit offensichtlich zum Plan. Statt nach erfolgreichen Singles lange abzuwarten, kommt direkt neues Material. Der Titel „AC“ dürfte bei einem Künstler aus Aachen ohnehin sofort Assoziationen zur Heimatstadt wecken; weitere Angaben zum Inhalt des Tracks liegen allerdings nicht vor. Sicher ist dagegen: Thizzy52 hat sich mit seinen jüngsten Songs eine Ausgangslage geschaffen, bei der die Resonanz längst nicht mehr nur innerhalb der klassischen Deutschrap-Bubble stattfindet.

Besonders „Blockkids“ hat inzwischen Grenzen überschritten, und zwar ziemlich wörtlich. Rund 50 Prozent der Streams stammen laut den vorliegenden Angaben von außerhalb Deutschlands. Für einen deutschsprachigen Rap-Track ist das zumindest eine Zahl, bei der man kurz genauer hinschaut. Hinzu kommt die Nutzung des Songs auf TikTok durch internationale Fußballmannschaften. Damit landet Thizzy52 in Clips und Feeds eines Publikums, das nicht zwangsläufig vorher seinen Namen kannte oder regelmäßig Deutschrap hört. Parallel läuft „Blockkids“ in deutschen Clubs. Diese Mischung aus Streaming, Club-Präsenz und Social-Media-Nutzung erklärt, weshalb die internationale Reichweite des Aacheners zunehmend eine Rolle spielt. Dabei muss der Song offenbar nicht erst sprachlich verstanden werden, um in kurzen Fußballvideos oder Club-Sets zu funktionieren. Rhythmus und Wiedererkennungswert können auf diesen Plattformen ohnehin schneller reisen als jede Textübersetzung. Dass mit „Balotelli“ noch eine weitere Single viral ging und sich ebenfalls in den Spotify Top 50 halten konnte, macht die Entwicklung weniger abhängig von einem einzelnen Treffer. Aus einem Song mit Reichweite werden mehrere Veröffentlichungen, die sichtbar Publikum erreichen. „AC“ kommt entsprechend nicht aus dem Nichts, sondern folgt auf eine Serie, die Thizzy52 deutlich mehr Aufmerksamkeit verschafft hat.

Interessant bleibt nun vor allem, wie sich „AC“ in diese Entwicklung einordnet. Über Produktion, beteiligte Musiker oder die konkrete Geschichte hinter dem Song wurden keine weiteren Informationen genannt, deshalb wäre alles darüber hinaus Kaffeesatzleserei mit 808s. Die bisherigen Fakten reichen ohnehin: Thizzy52 veröffentlicht derzeit in kurzer Folge Songs, zwei seiner letzten Singles entwickelten sich viral, beide waren länger in den Spotify Top 50 vertreten und ein erheblicher Teil seiner Streams entsteht inzwischen außerhalb Deutschlands. Dazu kommt mit der Nutzung von „Blockkids“ durch internationale Fußballteams auf TikTok ein Kanal, der weit über klassische Rap-Playlists hinausgeht. Für einen Künstler aus Aachen entsteht so eine interessante Konstellation. Die Basis liegt im Deutschrap, die digitale Verbreitung hält sich aber nicht sonderlich brav an Landesgrenzen. Mit „AC“ steht nun der nächste Track bereit, während „Blockkids“ und „Balotelli“ weiterhin als Referenzpunkte seiner jüngsten Entwicklung dienen. Ob die neue Single ähnliche Zahlen erreicht, muss sich erst noch herausstellen. Die Voraussetzungen sind jedenfalls konkret messbar: Spotify-Platzierungen, virale Songs, Club-Plays und ein wachsender Anteil internationaler Streams. Nicht schlecht für eine Phase, in der Thizzy52 offenbar lieber den nächsten Track veröffentlicht, als lange über den vorherigen zu reden. Bei Thizzy52 läuft es gerade ziemlich geschäftig. Nach „Blockkids“ und „Balotelli“ folgt mit „AC“ die nächste Single des Aacheners, der sich zuletzt mit auffälligen Streaming-Zahlen und viraler Reichweite einen festen Platz im aktuellen Deutschrap-Geschehen erarbeitet hat. Vor allem die beiden vorherigen Tracks haben ordentlich Strecke gemacht: Sie gingen viral und hielten sich längere Zeit in den Spotify Top 50. „AC“ erscheint damit in einer Phase, in der Thizzy52 nicht erst Aufmerksamkeit suchen muss, sondern an bereits vorhandene Zahlen und Reichweiten anknüpfen kann. Die hohe Veröffentlichungsfrequenz gehört derzeit offensichtlich zum Plan. Statt nach erfolgreichen Singles lange abzuwarten, kommt direkt neues Material. Der Titel „AC“ dürfte bei einem Künstler aus Aachen ohnehin sofort Assoziationen zur Heimatstadt wecken; weitere Angaben zum Inhalt des Tracks liegen allerdings nicht vor. Sicher ist dagegen: Thizzy52 hat sich mit seinen jüngsten Songs eine Ausgangslage geschaffen, bei der die Resonanz längst nicht mehr nur innerhalb der klassischen Deutschrap-Bubble stattfindet.

Besonders „Blockkids“ hat inzwischen Grenzen überschritten, und zwar ziemlich wörtlich. Rund 50 Prozent der Streams stammen laut den vorliegenden Angaben von außerhalb Deutschlands. Für einen deutschsprachigen Rap-Track ist das zumindest eine Zahl, bei der man kurz genauer hinschaut. Hinzu kommt die Nutzung des Songs auf TikTok durch internationale Fußballmannschaften. Damit landet Thizzy52 in Clips und Feeds eines Publikums, das nicht zwangsläufig vorher seinen Namen kannte oder regelmäßig Deutschrap hört. Parallel läuft „Blockkids“ in deutschen Clubs. Diese Mischung aus Streaming, Club-Präsenz und Social-Media-Nutzung erklärt, weshalb die internationale Reichweite des Aacheners zunehmend eine Rolle spielt. Dabei muss der Song offenbar nicht erst sprachlich verstanden werden, um in kurzen Fußballvideos oder Club-Sets zu funktionieren. Rhythmus und Wiedererkennungswert können auf diesen Plattformen ohnehin schneller reisen als jede Textübersetzung. Dass mit „Balotelli“ noch eine weitere Single viral ging und sich ebenfalls in den Spotify Top 50 halten konnte, macht die Entwicklung weniger abhängig von einem einzelnen Treffer. Aus einem Song mit Reichweite werden mehrere Veröffentlichungen, die sichtbar Publikum erreichen. „AC“ kommt entsprechend nicht aus dem Nichts, sondern folgt auf eine Serie, die Thizzy52 deutlich mehr Aufmerksamkeit verschafft hat.

Interessant bleibt nun vor allem, wie sich „AC“ in diese Entwicklung einordnet. Über Produktion, beteiligte Musiker oder die konkrete Geschichte hinter dem Song wurden keine weiteren Informationen genannt, deshalb wäre alles darüber hinaus Kaffeesatzleserei mit 808s. Die bisherigen Fakten reichen ohnehin: Thizzy52 veröffentlicht derzeit in kurzer Folge Songs, zwei seiner letzten Singles entwickelten sich viral, beide waren länger in den Spotify Top 50 vertreten und ein erheblicher Teil seiner Streams entsteht inzwischen außerhalb Deutschlands. Dazu kommt mit der Nutzung von „Blockkids“ durch internationale Fußballteams auf TikTok ein Kanal, der weit über klassische Rap-Playlists hinausgeht. Für einen Künstler aus Aachen entsteht so eine interessante Konstellation. Die Basis liegt im Deutschrap, die digitale Verbreitung hält sich aber nicht sonderlich brav an Landesgrenzen. Mit „AC“ steht nun der nächste Track bereit, während „Blockkids“ und „Balotelli“ weiterhin als Referenzpunkte seiner jüngsten Entwicklung dienen. Ob die neue Single ähnliche Zahlen erreicht, muss sich erst noch herausstellen. Die Voraussetzungen sind jedenfalls konkret messbar: Spotify-Platzierungen, virale Songs, Club-Plays und ein wachsender Anteil internationaler Streams. Nicht schlecht für eine Phase, in der Thizzy52 offenbar lieber den nächsten Track veröffentlicht, als lange über den vorherigen zu reden.

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