Cover: Tiffany Aris - Vertigo
6/8
Eigene Redaktionseinschätzung

Tiffany Aris feiert Freundschaft mit „Vertigo“

Wenn am 20. Februar „Vertigo“ droppt, liefert Tiffany Aris den Soundtrack für alle, die ihren Lieblingsmenschen schon viel zu lange nicht gesagt haben, wie wichtig sie sind. Die neue Single ist eine upbeat Pop-Hymne mit ordentlich Rückenwind: warme Lyrics, die direkt ins Herz gehen, treffen auf Melodien, die einen fast automatisch mitsingen lassen. Statt Drama steht hier Dankbarkeit im Fokus. „Vertigo“ feiert Freundschaft, dieses unsichtbare Netz, das uns auffängt, wenn alles zu viel wird. Tiffany bringt es selbst auf den Punkt: Es geht darum, den Menschen, die man liebt, Wertschätzung zu zeigen – und sich klarzumachen, dass ohne sie vieles nur halb so hell wäre. Klingt kitschig? Ist es nicht. Eher wie eine ehrliche Sprachnachricht an die Crew, nur eben auf Beat.

Wer Tiffany Aris kennt, weiß: Ihre Songs tragen Hoodie und Herz gleichzeitig. Sie nennt ihren Stil „depressiv, aber hoffnungsvoll“ – und das passt ziemlich gut. In den Strophen darf es dunkel sein, in den Hooks geht das Licht an. Genau so war es schon bei „Breathe“, dem folk-infused Poptrack über mentale Gesundheit, der es bis in die Top 40 der deutschen Airplay-Charts schaffte und ihr breite Radio-Rotation bescherte. Dazu kamen Features wie „Pop Brandneu“ und eine Session bei NRJ neben Zoe Wees. Geboren in Hamburg, heute in Berlin am Start, hat sie früh im Studio zwischen Kinderproduktionen und Songwriting-Sessions ihre Stimme gefunden. Später schrieb sie für andere Artists, sang Backings, coachte Vocals – Learning by doing, nur ohne Uni-Hörsaal. Während der Pandemie entstand der Kontakt zu Alle Farben, der sie förderte und mit ins nächste Level nahm. Knapp 40 Millionen Streams später tauchte einer ihrer Songs sogar im offiziellen Trailer zum Game-Hit League of Legends auf – globaler Hype inklusive.

Auch als Songwriterin ist Tiffany gut vernetzt: Sessions mit Steve Aoki, Tokio Hotel, Ofenbach, Kelvin Jones oder Norma Jean Martine haben ihren Blick auf Pop geschärft. Inspiration holt sie sich bei Lady Gaga, Ed Sheeran und Sia – spürbar in dieser Mischung aus Direktheit und großer Emotion. Ihre Songs erzählen von Angst, Selbstzweifeln und dem Mut, trotzdem weiterzugehen. Auf der Bühne wird aus Verletzlichkeit Nähe, aus Nachdenklichkeit Energie. Für die kommende Zeit stehen neue Singles, eine EP und erste eigene Live-Shows an. Nach Support-Slots für Zoe Wees, David Puentez und Bea and her Business dürfte klar sein: Tiffany Aris hat noch einiges vor – und „Vertigo“ ist der nächste Schritt auf diesem Weg.

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