„Rebel Queens“ ist keine trockene Musikgeschichte, sondern ein leidenschaftlicher Streifzug durch Jahrzehnte weiblicher Rockpower. Dabei gehen die Autorinnen weit über klassische Biografien hinaus. In klugen, empathischen Porträts fragen sie: Warum war Joni Mitchell stilprägend für eine ganze Generation? Weshalb hatten Yoko Ono oder Karen Carpenter nie die Anerkennung, die ihnen zustand? Und was passiert, wenn sich Taylor Swift plötzlich politisch positioniert oder Phoebe Bridgers zum Symbol für verletzliche Stärke wird? Das Buch verbindet persönliche Lebensgeschichten mit gesellschaftspolitischen Entwicklungen – und macht deutlich, wie mutig, vielseitig und unbequem Frauen im Rock seit jeher waren.
Mit Interviews, Playlists und vielen Abbildungen ausgestattet, ist „Rebel Queens“ mehr als nur ein Nachschlagewerk – es ist eine inspirierende Reise durch eine oft überhörte Musikgeschichte. Wer glaubt, dass E-Gitarren nur von Männern gebändigt werden können, wird hier klangvoll eines Besseren belehrt. Ein Buch voller Lärm, Leben und Leidenschaft – und ein Muss für alle, die sich für Musik, Feminismus und echte Haltung interessieren.