Deutschland schickt Sarah Engels zum ESC
Jetzt ist die Entscheidung gefallen: Sarah Engels fährt für Deutschland zum Eurovision Song Contest 2026 nach Wien. Beim großen TV-Vorentscheid setzte sich die 33-Jährige mit ihrem Song „Fire“ durch – und das nach einem Abend, der sich wie ein kleines Musik-Marathon-Festival anfühlte. Neun Acts standen auf der Bühne, alle mit ordentlich Energie, Glitzer und dem klaren Ziel: Ticket nach Österreich sichern. Am Ende durfte Sarah jubeln. Für sie geht’s im Mai in die Wiener Arena, wo sie gegen 34 weitere Länder antritt. Dass der ESC diesmal in Wien steigt, liegt am Sieg von JJ, der den Wettbewerb im vergangenen Jahr nach Österreich holte.Der Weg dahin war allerdings kein Selbstläufer. Erst sortierte eine internationale Jury aus 20 Ländern kräftig aus und schickte ihre drei Favoriten ins finale Rennen: Molly Sue, Wavyboi und eben Sarah Engels. Danach hatte das Publikum das letzte Wort – per Telefonvoting. Und da zeigte sich: „Fire“ hat gezündet. Moderiert wurde das Ganze von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger, die mit lockeren Sprüchen und ESC-erprobter Souveränität durch den Abend führten. Für Sarah ist es der nächste große Karriereschritt. Bekannt wurde sie einst bei Deutschland sucht den Superstar, damals noch unter ihrem früheren Namen. Seitdem hat sich einiges getan: eigene Musik, TV-Auftritte, Fanbase – und jetzt die vielleicht größte Bühne Europas.
Der ESC selbst sorgt in diesem Jahr schon vorab für Diskussionen. Nur 35 Länder sind am Start, einige Nationen boykottieren die Show wegen der Teilnahme Israels und üben Kritik am Vorgehen im Gazastreifen. Musikalisch dürfte es trotzdem bunt werden – von Pop über Balladen bis Elektro ist erfahrungsgemäß alles dabei. Für Deutschland bleibt die Hoffnung, dass „Fire“ nicht nur im Vorentscheid, sondern auch international Funken schlägt. Die Erwartungen sind hoch, die Konkurrenz stark. Aber genau dafür ist der ESC da: große Stimmen, schräge Outfits, jede Menge Punkte-Drama. Und mittendrin: Sarah Engels mit einem Song, der zeigen soll, dass Deutschland mehr kann als Mittelmaß. Jetzt heißt es Daumen drücken.