In Manchester wurde das Ganze dann offiziell zementiert: „Artist of the Year“, „Album of the Year“ für „The Art Of Loving“ und „Pop Act of the Year“ wanderten direkt in ihre Arme. Als wäre das nicht genug, gab’s den vierten Award für „Song of the Year“ – gemeinsam mit Sam Fender für „Rein Me In“. Der Track hält sich seit zwei Wochen auf Platz 1 der UK-Single-Charts und ist mehr als nur ein klassisches Duett. Zwei Perspektiven, zwei Stimmen, eine Story – Olivia übernimmt die weibliche Sicht, Sam die männliche. Das funktioniert live genauso gut wie auf Platte. Apropos live: Ihre Performance von „Man I Need“ war einer dieser Momente, in denen plötzlich alle im Raum kurz still sind. Kein großes Drama, einfach starke Vocals und Präsenz. Wer danach nicht zumindest kurz nach Tourtickets gesucht hat, hat vermutlich kein WLAN.
Kurzfassung: Bei den BRIT Awards in Manchester führt kein Weg an Olivia Dean vorbei. Vier Auszeichnungen gehen auf ihr Konto – darunter „Artist of the Year“, „Album of the Year“ für „The Art Of Loving“ und „Pop Act of the Year“. Gemeinsam mit Sam Fender gewinnt sie außerdem „Song of the Year“ für „Rein Me In“, der aktuell die UK-Charts anführt. Ihr Album steht in zwölf Ländern in den Top 10 und erreicht mehrfach Platz 1, in Deutschland Platz 6. Auch live überzeugt sie mit einer starken Performance von „Man I Need“. Neben ihr werden Sam Fender als „Alternative / Rock Act“, Lola Young als „Breakthrough Artist“ und Jacob Alon mit dem „Critics Choice“-Award geehrt. Ein Abend, der vor allem eines zeigt: Olivia Dean setzt gerade den Takt im Popgeschäft.