badmómzjay ist wieder am Start – und zwar nicht mit irgendeinem belanglosen Warm-up, sondern direkt mit einer richtigen Gänsehautbombe: „Haus im Meer (Intro)“. Nach einer längeren Auszeit steigt die Rapperin nicht einfach nur zurück ins Game ein – sie kommt mit Vollgas durchs emotionale Brennglas. Und ja, das ist so intensiv, wie’s klingt. Keine Show, kein Bling-Bling – hier gibt’s ehrliche Einblicke in ihr Innenleben. Auf die Ohren gibt’s das Ganze in einem Soundgewand, das man so nur von Produzent Jumpa kennt: episch, groß, fast schon filmisch. Wer beim Hören keine Gänsehaut kriegt, hat entweder kein Herz oder die Lautsprecher aus.
In den rund drei Minuten Tracklaufzeit nimmt uns badmómzjay mit auf einen ziemlich persönlichen Trip. Sie lässt die letzten Jahre Revue passieren – mit allen Höhen, Tiefen und den Momenten dazwischen, die man lieber verdrängen will. Dabei klingt sie verletzlich, aber nie schwach. Emotional, aber niemals kitschig. Genau dieser Mix aus Ehrlichkeit und Stärke macht sie zur Stimme einer ganzen Generation. Und während viele Deutschrap-MCs immer noch in denselben Macho-Schablonen hängen, ballert badmómzjay einfach ihr eigenes Ding raus – kompromisslos, international, eigen. „Haus im Meer“ ist nicht einfach nur der Titel des Intros, sondern auch der Name ihres kommenden Albums. Und der Vibe? Deutet schon jetzt an, dass das ein sehr persönliches Projekt wird – ohne Filter, ohne Fake.
Mit „Haus im Meer (Intro)“ zeigt badmómzjay, warum sie seit Jahren zur Speerspitze des Female-Raps in Deutschland gehört. Nicht, weil sie sich laut auf die Brust klopft, sondern weil sie einfach abliefert – lyrisch, soundtechnisch und emotional. Das hier ist kein Comeback à la „Ich war kurz weg und bin jetzt wieder cool“, sondern eher ein Statement: Ich war nie wirklich weg – ich hab nur kurz gebraucht, um mich neu zu sortieren. Und jetzt geht’s richtig los. Das Jahr 2026 wird badmómzjay gehören, so viel ist sicher. Und wenn das Intro schon so krass unter die Haut geht, darf man sich jetzt schon auf den Rest des Albums freuen. Badmómzjay macht keine halben Sachen – und das ist auch gut so.