Novoline

Ebow
2026
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In „Novoline“ erzählt Ebow erstmals von der Spielsucht ihres Vaters – und das aus der Perspektive eines Spielautomaten. Der Song zeigt, wie eine Familie unter Geldsorgen, Scham und falschen Hoffnungen leidet. Gleichzeitig geht es um einen Mann, der an Erwartungen von Stärke und klassischer Männlichkeit zerbricht. Für Ebow bleibt dabei die schmerzhafte Abwesenheit ihres Vaters in der Kindheit im Mittelpunkt.

Musikalisch schlägt sie neue Wege ein: Gemeinsam mit Cellist Jakob Seel entstand eine von Streichern getragene Komposition. Der queere Berliner Chor D-Dur Dykes gibt dem Refrain Wärme, obwohl der Inhalt bitter ist. Besonders spannend: Was zuerst wie eine Liebesgeschichte klingt, entpuppt sich als Beziehung zur Sucht selbst. „Novoline“ ist ernst, berührend und zeigt Ebow von einer sehr persönlichen Seite.



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