Fury In The Slaughterhouse sind sowas wie die Katze unter den Rockbands: Sie fallen, stehen auf, zucken kurz mit der Schulter – und machen einfach weiter. Mit „9 Lives“ liefern sie jetzt nicht nur die neue Single zum kommenden Album „CHANGES“ (VÖ: 30.01.2026), sondern auch eine klare Ansage: Wer denkt, Fury wären durch, kennt sie nicht. Der Song klingt wie ein Schulterzucken mit erhobenem Mittelfinger – charmant, melodisch, ehrlich. Und nach fast vier Jahrzehnten Bandgeschichte bleibt das Beeindruckendste vielleicht genau das: Sie haben nichts mehr zu beweisen, aber immer noch was zu sagen.
„9 Lives“ ist kein melancholischer Blick zurück, sondern eine Hymne aufs Überleben – musikalisch irgendwo zwischen Klassiker und Neuanfang. Fury verbinden ihre gewohnten Stärken – große Hooks, Emotion, Pathos ohne Kitsch – mit einer Spielfreude, die man einer Band mit knapp 40 Jahren auf dem Buckel erstmal so nicht zutraut. Es wirkt nicht bemüht, sondern überzeugend: Weil man ihnen jedes Wort glaubt. Weil man merkt, dass sie nicht aus Nostalgie weitermachen, sondern weil sie’s einfach noch fühlen.
Und während viele andere Acts ihrer Generation längst im eigenen Retro-Schleifen hängen, klingen Fury 2026 aktueller denn je. „9 Lives“ ist kein Alterswerk, sondern ein Song mit Dampf – für die Bühne, fürs Leben, für alle, die noch Bock haben. Oder wie die Band selbst sagt: „Wir haben keine Party ausgelassen – und es gibt nichts zu bereuen.“ Klingt wie ein Abschied? Keine Sorge. Das hier ist eher ein „Jetzt erst recht“.
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Das Musikvideo „9 Lives“ von Fury In The Slaughterhouse konnte sich einmal in KW 05/2026 platzieren.