
Produkt erhältlich bei:
Nina Chuba droppt „Ende“: Wenn Liebe nicht mehr reicht
„Ich erkenn’ mich nicht mehr wieder / Vielleicht, weil du mich nicht so magst, wie ich bin.“ Mit diesen Worten legt Nina den Finger genau auf die Wunde. Kein Drama, keine große Explosion – nur dieser Moment, wenn man es wirklich einsieht. Der Song trägt diese Stimmung perfekt: Eine gedoppelte E-Gitarre, die sich über den Bass legt, ein Beat, der sich durchzieht, ohne groß auszubrechen. Es ist dieses resignierte Gefühl, wenn man aufhört, gegen etwas anzukämpfen, das eh nicht mehr funktioniert. Dieses „Okay, das war’s dann wohl.“ Keine Vorwürfe, kein Hass, einfach nur Klarheit.
In L.A. hat Nina „Ende“ mit Blush Davis geschrieben – und es trifft einfach. Die erste Zeile macht sofort klar: Da geht nichts mehr. „Ich hab’ mich verlaufen und fang’ an zu glauben / Ich bin bei dir falsch.“ Manchmal reicht Liebe nicht, egal wie sehr man sich’s einredet. „Zu zweit war noch nie einsamer“, singt sie weiter. Ein Satz, der sitzt. Der Sound? Elektronisch, verspielt, fast leichtfüßig – als würde er sagen: So ist es eben. Man trifft sich, man verliert sich, und manchmal geht’s schneller, als man dachte. „Mir ist grad so nach Abschied / Und auf Nimmerwiedersehen / Hab’s noch nicht ausgesprochen / Wenn ich’s mach, tut’s sicher weh / Wir beide waren von Anfang keine gute Idee.“ Und dann? Ende.