Ciao Ragazzki

Ragazzki, Marti Fischer & miirtek
2026
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Was passiert, wenn ein Musik-Nerd mit Goldener Kamera auf einen Sound-Tüftler mit Club-Erfahrung trifft? Richtig: Es wird laut, schräg und ziemlich tanzbar. RAGAZZKI heißen die beiden Wahlberliner Marti Fischer und David „Miirtek“ Starosciak – und sie machen genau die Art Musik, bei der du plötzlich wieder neonfarbene Netzhemden vor Augen hast und deine Beine eigenständig anfangen zu zappeln. Ihr Track „CIAO RAGAZZKI“ fühlt sich an wie eine Zeitreise ins Italien der 80er – nur mit deutschem Pass, modernem Beat-Update und ordentlich Berliner Schnauze im Gepäck. Kein Wunder also, dass sie damit beim ESC-Vorentscheid aufschlagen. Si, bitte!

Marti kennt man – spätestens seit er die „Rhabarberbar“ in virale Höhen gesungen hat und dafür von YouTube direkt ins Fernsehregal zu Grimme-Preis und Goldener Kamera spaziert ist. Miirtek bringt dagegen ein gutes Händchen für Produktion, Beats und Subwoofer zum Schwingen mit. Gemeinsam sind die zwei ein bisschen wie Aperol und Soda: Passt, knallt, macht Laune. Mit weit über 100 Millionen Spotify-Streams im Rücken und dem Selbstbewusstsein einer Band, die lieber Party statt Pathos macht, schicken RAGAZZKI jetzt ein Stück Hochhaus-Hedonismus mit Italo-Charme ins Rennen. ESC in Deutschland? Klingt plötzlich gar nicht mehr nach trauriger Endplatzierung, sondern eher nach Straßenparty mit Vespa-Vibes.

Und wer denkt, das ist nur Klamauk mit Synthesizer, sollte nochmal genau hinhören: Hinter der funky Fassade steckt handwerklich stark produzierte Musik mit viel Liebe zum Detail. Jeder Sound sitzt, jeder Beat ist tanzflächenerprobt, und der Look? Somewhere between Retro-Paradies und TikTok-Trend. Ob sie damit den ganz großen ESC-Wurf landen? Wer weiß. Aber dass „CIAO RAGAZZKI“ der unterhaltsamste deutsche Beitrag seit langem wäre – darüber lässt sich nicht streiten. Deutschland, zieh die Sonnenbrille auf: Die Dolce Vita ist da. Auf zwei Beinen. Und sie tanzt.