Homeoffice

RIAN
2026
58 Aufrufe
Video funktioniert nicht?
Produkt erhältlich bei:
RIAN bringt uns mit „Homeoffice“ nicht nur einen satirischen Soundtrack für den Arbeitsalltag, sondern vor allem einen Spiegel, der ziemlich ehrlich – und ziemlich unterhaltsam – zeigt, wie absurd unser Leben zwischen Zoom-Call und To-do-Liste geworden ist. Der Song ist lässig, charmant, augenzwinkernd – und dabei trotzdem messerscharf. Während die einen noch überlegen, ob sie das Mikro an- oder ausgemacht haben, singt RIAN schon darüber, wie wenig Bock man manchmal auf all das hat. Homeoffice? Klingt erstmal bequem. Aber wer’s kennt, weiß: Pyjama unten, Kamera an oben, und ständig dieses Gefühl, gleichzeitig produktiv und entspannt sein zu müssen. Spoiler: Klappt nie wirklich.

Mit „Homeoffice“ gelingt RIAN ein Spagat, den nicht viele hinkriegen: Der Song ist witzig, aber nicht albern. Kritisch, aber nicht belehrend. Und vor allem: verdammt catchy. Zwischen ironischen Zeilen über Kaffee-Rezepte, Online-Meetings und der immerwährenden Frage, ob das schon Freizeit oder noch Arbeit ist, bringt er musikalisch den Blues zurück – aber nicht als altbackene Nostalgie, sondern als coolen Vibe, der sich locker durch die Spotify-Playlist zieht. Das Ding groovt, ohne zu nerven, und lässt dabei genug Platz für die Message: Wir leben in einer Zeit, in der die Grenzen verschwimmen – und das ist nicht immer so easy, wie es klingt.

„Homeoffice“ ist die aktuelle Single aus dem kommenden Debütalbum „Blumendisko“ (VÖ: 06.02.2026), und wenn die Platte hält, was die Vorabsingle verspricht, dann können wir uns auf ein Album freuen, das genauso gut beobachtet wie unterhält. RIAN hat ein Talent dafür, Alltagssituationen in Songs zu verpacken, ohne dass sie wie Werbejingles klingen. Statt Selbstoptimierungs-Playlist gibt’s ehrliche Beobachtung, clever formuliert und musikalisch frisch serviert. Und ja – „Homeoffice“ ist ein Ohrwurm. Aber eben einer, der bleibt, weil er was zu sagen hat. Wer also gerade wieder mit dem Laptop auf dem Sofa sitzt und den fünften Kaffee in der Hand hält: RIAN kennt euch. Und er hat den passenden Soundtrack dazu geschrieben.