Der Brutalist

Trailer | FSK 16
Der Filmtrailer „Der Brutalist“.
2025
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Stell dir vor: Du verlierst im Krieg alles, fliehst in ein fremdes Land und willst komplett neu anfangen. Genau das passiert László Toth, einem jüdisch-ungarischen Architekten, der nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA zieht. Kein einfacher Start, aber Toth ist keiner, der klein beigibt. Statt sich in die Masse einzufügen, haut er richtig auf den Putz – im wahrsten Sinne. Seine Antwort auf all den Schmerz und das Chaos? Brutalismus. Nicht nur als Baustil, sondern als Lebensgefühl: kantig, roh, ehrlich.

Seine Gebäude? Betonklötze mit Message. Keine Deko, kein Firlefanz – Toth baut Monumente seiner inneren Zerrissenheit. Jeder Winkel schreit: „Ich hab was durchgemacht!“ Seine Vision ist größer als er selbst, fast schon besessen will er mit seinen Entwürfen die Welt verändern. Dabei ist ihm ziemlich egal, wer’s mag und wer nicht. Kompromisse kennt er nicht – weder bei seinen Entwürfen noch bei sich selbst. Das macht ihn zum Genie, aber auch zur tickenden Zeitbombe.

Doch je höher die Gebäude, desto tiefer die Zweifel: Was, wenn sein größtes Werk nicht sein Vermächtnis, sondern sein Untergang ist? „Der Brutalist“ zeigt nicht nur das Leben eines Mannes, der gegen alle Widerstände kämpft, sondern stellt auch die Frage: Was kostet es wirklich, Geschichte zu schreiben?

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