The Running Man

Trailer | FSK 16
2026
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Man stelle sich eine Gameshow vor, bei der Einschaltquoten wichtiger sind als Menschenleben. Genau in dieses düstere Szenario wirft „The Running Man“ sein Publikum. In einer nahen Zukunft hat sich Fernsehen zu einem brutalen Spektakel entwickelt: Kandidaten, sogenannte Runner, müssen 30 Tage lang überleben, während Profikiller Jagd auf sie machen. Alles wird live übertragen, jede Flucht, jeder Fehler, jeder Kampf – und ein Millionenpublikum verfolgt das Ganze wie eine Mischung aus Realityshow und Actionfilm. Der Preis: Geld. Der Einsatz: das eigene Leben. Schon diese Grundidee zeigt, dass „The Running Man“ mehr sein will als nur ein Actionthriller. Hinter der Jagd steckt auch eine klare Kritik an Sensationslust und medialer Unterhaltung.

Im Zentrum der Geschichte steht Ben Richards, gespielt von Glen Powell. Er ist kein typischer Actionheld, sondern ein Mann aus der Arbeiterklasse, der kaum eine Wahl hat. Seine Tochter ist krank, Geld fehlt – und die Teilnahme an der Show scheint die letzte Chance zu sein, ihr zu helfen. Dieser persönliche Hintergrund gibt der Geschichte sofort mehr Gewicht. Denn während die Zuschauer im Film die brutale Show feiern, kämpft Ben eigentlich um etwas ganz anderes: um Zeit, Hoffnung und die Zukunft seiner Familie. Josh Brolin übernimmt als Produzent Dan Killian die Rolle des charismatischen, aber eiskalten Strippenziehers. Nach außen wirkt er charmant und souverän, doch hinter den Kulissen steuert er eine Show, die Menschenleben als Unterhaltung verkauft. Dieses Duell zwischen Kandidat und Produzent entwickelt sich schnell zu einem zentralen Konflikt der Geschichte.

Mit jeder Episode der Show steigen die Einschaltquoten – und gleichzeitig wächst auch der Druck auf Ben. Was als Überlebenskampf beginnt, entwickelt sich langsam zu einer größeren Geschichte. Seine Entschlossenheit und sein Mut machen ihn unerwartet zum Publikumsliebling. Genau darin liegt allerdings auch die Gefahr. Denn je populärer er wird, desto mehr bedroht er das System hinter der Show. „The Running Man“ verbindet Action mit einer klaren gesellschaftlichen Botschaft: Wie weit würde Unterhaltung gehen, wenn Menschenleben nur noch Teil eines Spektakels sind? Die Geschichte basiert auf dem Roman von Stephen King und greift typische Themen des Autors auf – Macht, Manipulation und die dunkle Seite einer Gesellschaft, die Unterhaltung über Moral stellt. Das Ergebnis ist ein Thriller, der nicht nur von Verfolgungsjagden lebt, sondern auch von einer beklemmenden Zukunftsvision.