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Zoe Wees rechnet in "Hello Again" mit Ex ab
Der Weg dahin war allerdings kein Spaziergang. Zoe musste lernen, sich durchzusetzen. In einer Branche, die oft ziemlich mies sein kann. Früher hat sie gemacht, was andere gesagt haben – heute sagt sie selbst, wo’s langgeht. „Nein“ sagen zu lernen war dabei fast so wichtig wie neue Songs zu schreiben. Ihr Blick auf sich selbst hat sich geändert – und das merkt man auch an ihrer Musik. Statt sich nur auf traurige Pop-Balladen zu beschränken, geht sie jetzt neue Wege. Sie hat mit Leuten wie Jax Jones und Jonas Blue gearbeitet und sich einfach mal getraut, anders zu klingen. Für sie war das wie ein Befreiungsschlag. Und auf der Bühne? Da tanzen die Leute jetzt – und sie tanzt mit. Nicht mehr nur Tränen, sondern auch mal Leichtigkeit. Das war neu. Und verdammt gut.
Ihre neuesten Songs zeigen nochmal ganz andere Seiten. In „Traitor“ haut sie richtig raus – mit Wut im Bauch gegen Leute, die nur auf ihren Status geschielt haben. Und in „Hello Again“ verarbeitet sie eine toxische Beziehung, über die sie jahrelang geschwiegen hat. Das ist nichts für schwache Nerven, aber dafür ehrlich und wichtig. Zoe nutzt ihre Stimme, um Dinge zu sagen, über die viele lieber schweigen. Sie macht das für sich – aber auch für alle, die ähnliches erlebt haben. Mittlerweile ist sie nicht nur künstlerisch auf nem neuen Level, sondern auch privat in Balance. Neues Album kommt, Tour ist geplant – und das alles mit blondem Haar, engem Kleid und der klaren Ansage: Ich bin da. Und ich mach jetzt mein Ding.