Nach ihren gemeinsamen Remixen zu „Lose This Feeling“ und „
Computers Take Over The World“ machen Armin van Buuren und Maddix jetzt ernst: Mit „Mouth Go LaLa“ liefern sie ihr erstes eigenes Original – und holen sich dafür die Stimme von Caroline Roxy ins Boot. Die Premiere gab’s standesgemäß im F2F-Set bei A State of Trance in Rotterdam, und spätestens da war klar: Das Ding bleibt hängen. Zwischen treibendem Techno-Vibe und dieser catchy Vocal-Line, die sich direkt im Ohr einnistet, funktioniert der Track sowohl im Peak-Time-Moment als auch im nächsten Insta-Reel.
Was „Mouth Go LaLa“ besonders macht? Die Mischung. Armin bringt seine euphorische Festival-DNA mit, Maddix drückt dem Ganzen seinen härteren, leicht industrial angehauchten Stempel auf. Das Ergebnis klingt wie ein sauber produzierter Energieschub, der keine langen Intros braucht. Statt epischer Build-ups gibt’s direkt Druck auf die Kick und eine Hook, die man nach einmal Hören mitgrölen will – auch wenn man den Text vielleicht noch gar nicht so ganz draufhat. Kein Wunder also, dass der Track inzwischen nicht nur bei Ultra Music Festival, Electric Daisy Carnival, Tomorrowland oder dem Amsterdam Music Festival läuft, sondern auch auf TikTok und Co. ordentlich Fahrt aufnimmt. Die Crowd-Videos sprechen für sich: Hände oben, Phones draußen, Bass im Bauch.
Spannend ist auch, wie organisch sich diese Collab entwickelt hat. Nach den Remix-Ausflügen war die Erwartungshaltung da, klar. Aber statt einfach auf Nummer sicher zu gehen, setzen die drei auf eine verspielte, leicht freche Vocal-Idee, die dem eher düsteren Sound einen Kontrast verpasst. Caroline Roxys Stimme bringt genau die Portion Attitude rein, die der Track braucht, ohne ihn in Richtung Pop zu ziehen. „Mouth Go LaLa“ fühlt sich dadurch nicht wie ein kalkulierter Festival-Track an, sondern wie ein spontaner Moment im Studio, bei dem alle Beteiligten Bock hatten, Grenzen ein bisschen zu verschieben. Ab sofort ist die Nummer per Stream und Download draußen – und dürfte sich in den nächsten Wochen noch tiefer in Playlists und Sets festsetzen.