Wenn ein Album klingt wie ein Sonnenstrahl im Januar, dann kann es eigentlich nur „Miles of Time“ heißen. Carl Carlton & Melanie Wiegmann präsentieren mit ihrem gemeinsamen Werk ein musikalisches Roadmovie – irgendwo zwischen Soul, Latino-Vibes und handgemachter Freude. Das Album erscheint am 23. Januar 2026 und hat alles, was man braucht, um trübe Wintertage in warme Gedanken zu tauchen. Besonders ein Song fällt direkt ins Ohr: ein rhythmischer Latino-Track, der sich lässig zwischen Lebensfreude und Tiefgang bewegt – mit jeder Menge Groove und einem Sound, der direkt nach Repeat schreit.
Für den typischen Drive sorgt Carl Carlton mit seinen groovigen Akustikgitarren, irgendwo zwischen Bill Withers und Südstaaten-Feeling. Martin Huch lässt die Lap-Steel-Gitarre singen, Yoyo Röhm verpasst dem Kontrabass eine Portion New Orleans, während Brian Mitchell an der Hammond-Orgel den Soul gleich literweise beisteuert. Wayne P. Sheehy gibt am Schlagzeug den Taktgeber, dazu ein sattes Bläser-Feuerwerk von Steven Bernstein und Erik Lawrence – das alles klingt wie ein sehr gut gelaunter Jam-Session-Abend, nur eben auf Albumlänge.
Was „Miles of Time“ dabei besonders macht, ist nicht nur die musikalische Qualität, sondern auch die spürbare Spielfreude. Melanie Wiegmanns Stimme bewegt sich leichtfüßig über die Arrangements, gefühlvoll, aber ohne Pathos – unterstützt von den Background Vocals von Cindy Wasserman und Jenna Nicholls, die dem Ganzen Wärme und Tiefe verleihen. „Miles of Time“ ist ein Album, das keine große Show braucht – es kommt mit Können, Herz und einem Augenzwinkern. Und manchmal ist genau das die beste Musik.

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