Ein Vierteljahrhundert nach ihrem Durchbruch mit den Chartstürmern „There Is No Arizona“ und „When I Think About Angels“ meldet sich Jamie O’Neal mit einem neuen Kapitel zurück: „Gypsum“ heißt ihr frisches Album – benannt nach den schimmernden Dünen von White Sands National Park, einem Ort, der so magisch klingt wie die Songs darauf. Und genau diese Mischung aus Schönheit, Weite und Intimität spiegelt sich in den zehn neuen Tracks wider. Kein simples Comeback, sondern ein kraftvolles Statement einer Künstlerin, die weiß, wo sie steht – und was sie zu sagen hat.
Sechs Songs stammen aus Jamie O’Neals eigener Feder – geschrieben mit einer beeindruckenden Riege von Co-Writern wie Stephanie Bentley, Ed Hill und Roxie Dean. Doch Gypsum ist mehr als nur ein Singer-Songwriter-Album. Es ist eine Hommage an das Leben, die Natur, die Familie. Besonders berührend: Ein Song stammt von Jamies verstorbener Schwester Samantha Murphy – ein Gänsehautmoment, der das Album noch persönlicher macht. Und als wäre das nicht schon stark genug, steuern auch Größen wie Dean Dillon (Country Music Hall of Fame!) ihren Teil zum Album bei. Das Ergebnis? Zehn Songs, die zwischen Nashville-Feingefühl und Wüstenwind schweben.
O’Neals Stimme hat nichts an Kraft, Wärme oder Charakter verloren – im Gegenteil: Gypsum zeigt eine gereifte Künstlerin, die sich zwischen Radiosound und Tiefgang bewegt, ohne je die Balance zu verlieren. Ihre Songs wurden schon von Reba, Martina McBride oder CeCe Winans interpretiert – aber hier zeigt Jamie, warum sie selbst die beste Botschafterin ihrer Musik ist. Mit über 70 Millionen Streams auf dem Tacho und einem Herzen voll Musik zieht sie weiter ihre Spuren durch die Landschaft der Countrymusik – diesmal mit ordentlich Sand unter den Stiefeln.